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Psychische Gesundheit

Selbstorganisation - Eine Hilfe im Stress

Termine, Auf­ga­ben, Ver­pflich­tungen: Manch­mal kommt es einem so vor, als ob der Tag gar nicht ge­nug Stun­den hat, um das al­les zu be­wäl­ti­gen. Wenn sich Auf­ga­ben im Job oder auch im Privat­leben häufen, führt das schnell zu Stress. Durch über­mäßigen Stress wie­de­rum sind Sie weni­ger leis­tungs­stark und schaffen folg­lich noch weni­ger Ar­beit. Um diesen Teu­fels­kreis zu durch­bre­chen, ist es wich­tig, gut or­ga­ni­siert zu sein.

 

Effektives Zeitmanagement

Ein wich­tiger Fak­tor, um gut or­ga­ni­siert zu sein, ist ein effektives Zeit­mana­ge­ment. Nur wer sei­ne Zeit sinn­voll ver­waltet, kann den Ar­beits­berg be­wäl­ti­gen. Zum Zeit­mana­ge­ment gibt es viele unter­schied­liche An­sätze.

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Ei­ner da­von ist die ABC-­Me­thode. Bei die­ser Tech­nik tei­len Sie die Auf­ga­ben, die Sie zu er­le­di­gen haben, in drei Ka­te­go­rien ein: A, B und C. Der Ka­te­go­rie A ord­nen Sie al­le Auf­ga­ben zu, die sehr wich­tig sind. Diese sollten Sie so­fort er­le­di­gen. Die B-Ka­te­go­rie ist für wich­tige Aufträge re­ser­viert, die Sie ent­we­der spä­ter fer­tig ma­chen oder an jeman­den an­ders de­le­gie­ren. Unter C no­tie­ren Sie all die Dinge, die kaum wich­tig oder un­wich­tig sind. Die kön­nen Sie auch ent­we­der de­le­gie­ren - oder Sie ver­wer­fen sie ganz.

 

Die Eisenhower-Methode

Eine weitere Mög­lich­keit, das Tages­pen­sum sys­te­ma­tisch ab­zu­ar­bei­ten, ist die Ei­sen­how­er-Methode - be­nannt nach ihrem be­rühm­ten Ver­tre­ter, dem ehe­maligem amerika­nischen US-­Prä­siden­ten Dwight D. Ei­sen­how­er.

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Er em­pfahl, Auf­ga­ben mit je­weils zwei Attribu­ten zu ver­sehen: Wich­tig oder un­wich­tig so­wie ei­lig oder nicht ei­lig. Auf diese Wei­se könne man Ar­bei­ten in ein inneres Ko­or­di­na­ten­sys­tem ein­ord­nen. Auf­ga­ben, die wich­tig und ei­lig sind, sollten Sie gleich er­le­di­gen. Solche, die zwar wich­tig aber nicht ei­lig sind, kön­nen Sie auf einen spä­teren Zeit­punkt ter­mi­nie­ren. Die Auf­ga­ben, die un­wich­tig aber ei­lig sind, sollten Sie de­le­gie­ren. Etwas, dass we­der wich­tig noch ei­lig ist, gehört in den Pa­pier­korb.

 

Ordnung schaffen

Papie­re, Klei­dung, Krims­krams - ei­ne un­geord­nete Woh­nung oder ein cha­otischer Ar­beits­platz kön­nen Sie im All­tag be­las­ten. Der Simplify-­Methode liegt die An­nah­me zu­grun­de, dass Men­schen in ihrem Leben ei­ne Mas­se von Dingen hor­ten, die sie nicht brau­chen.

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Durch das An­sammeln die­ser Dinge, ver­kompli­ziert sich das Leben und ist schwie­riger zu ko­or­di­nie­ren. Der erste Schritt, um das Leben zu ver­ein­fachen, ist es da­her, Ord­nung zu schaffen. Räumen Sie zu­sam­men, was zu­sam­men gehört, und schaffen Sie Ka­te­go­rien: Rech­nung­en, Ver­träge, Stadt­pläne, Sport­geräte und so wei­ter. Das Wich­tigste ist, dass Sie zu­künf­tig ge­nau wis­sen, wo sie was fin­den und mit ei­nem Hand­griff bei­spiels­wei­se die Tank­rech­nung für die Lohn­steuer­er­klärung von 2010 her­bei­holen kön­nen. Damit Ihre Ord­nung auch im­mer sicht­bar bleibt, den­ken Sie da­ran, Ord­ner, Samm­ler und Kästen zu eti­ket­tie­ren. Sor­tieren Sie im Rahmen die­ser Neu-Ord­nungs-Aktion auch Dinge aus, die Sie nicht mehr be­nötigen. Wenn Sie sich bei ei­ni­gen Gegen­ständen nicht si­cher sind, wer­fen Sie diese Sa­chen „pro­be­wei­se“ weg: Packen Sie sie in ei­nen Kar­ton und ver­stauen Sie ihn im Kel­ler. Wenn Sie nach ei­nem Jahr nichts aus dem Kar­ton geholt haben, wer­fen Sie ihn weg.

 

Klare Arbeitsflächen schaffen

Ein klar struk­turier­ter Schreib­tisch ver­schafft ei­nen klaren Kopf. Sor­gen Sie da­her auch an Ihrem Ar­beits­platz für Ord­nung. In Ihrem un­mittel­baren Arbeits­be­reich sollten Sie nur die Dinge auf­be­wah­ren, die Sie täg­lich be­nötigen.

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Als Faust­re­gel gilt, nur Unter­lagen für bis zu drei aktuelle Pro­jekte auf dem Tisch zu haben. Alles an­de­re sollten Sie griff­be­reit in ei­nem Re­gal ver­stauen. Es ist auch hilf­reich, Büro­gegen­stände in Themen­inseln zu­sam­men zu fas­sen. Legen Sie bei­spiels­wei­se No­tiz­block und Stift ne­ben das Te­le­fon so­wie die Ruf­nummern­liste. Auch ein gut or­ganisier­ter Schreib­tisch kann zwi­schen­durch wie­der in Cha­os ver­fallen. Halten Sie da­her im­mer ein paar Mi­nu­ten in der Wo­che da­für frei, Ihre Ord­nung wie­der­her­zu­stellen. Am besten eignet sich da­für der Frei­tag. Denn ein auf­geräum­ter Schreib­tisch am En­de der Arbeits­woche sig­nali­siert Ihnen, dass Sie et­was ge­schafft und ei­ne ganze Men­ge ab­ge­ar­bei­tet haben.

Zusammenfassung

  • Ein wichtiger Faktor, um gut organisiert zu sein, ist ein effektives Zeitmanagement
  • Es gibt verschiedene Techniken, zum Beispiel die ABC-Methode, die Eisenhower-Methode oder die Simplify-Methode
  • Probieren Sie aus, welche Zeitmanagement-Methode für Sie am besten funktioniert

 

Letzte Aktualisierung: März 2018