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Herz-Kreislauf-Gesundheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet und nach wie vor die häufigs­te Todes­ursache. Die Erkrankung verläuft meistens chronisch und erfordert dann eine lebenslängliche Behand­lung. Zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören:

  • Bluthochdruck: Ein zu hoher Blutdruck ist mit Abstand die häufig­ste Herz-Kreislauf-Erkrankung, von der etwa 30 - 45 Prozent aller Erwachsenen betroffen sind. Bluthochdruck beschleunigt die Gefäßalterung und ist ein Risikofaktor für viele andere Erkran­kun­gen.
  • Koronare Herz-Erkrankung (KHK): Durch Ablagerungen in den Blutgefäßen, die das Herz mit Sauerstoff versorgen, kommt es zu einem Sauerstoffmangel im Herzmuskel und das Herz kann nicht mehr richtig arbeiten. Die schwerste Form der KHK ist der Herz­infarkt, bei dem sich plötzlich ein Blutgefäß verschließt. Der Herz­muskel erhält infolgedessen nicht mehr genügend Sauerstoff und ein Teil des Gewebes stirbt ab. Eine leichtere Ausprägung der KHK ist die Angina pectoris, bei der es bei körperlicher Belastung zu einer Mangeldurchblutung der Herzmuskulatur mit Schmerzen oder Atemnot kommt.
  • Chronisches Herzversagen (Herzinsuffizienz): Bei der Herz­insuffi­zienz reicht die Pumpleistung des Herzens nicht mehr aus, um den Körper bei körperlicher Aktivität oder in fortgeschrittenen Stadien sogar in Ruhe mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Eine Herz­insuffi­zienz kann infolge einer KHK entstehen, aber auch durch eine Reihe anderer Erkrankungen, wie beispielsweise Erkrankungen der Herzklappen oder erbliche Erkrankungen des Herzmuskels.
  • Herzrhythmusstörungen: Im Normalfall schlägt das Herz 60 bis 80 Mal pro Minute. Wenn Sie sich körperlich belasten, erhöht sich die Herzfrequenz entsprechend. Bei einer Herzrhythmusstörung schlägt das Herz zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig. Die häufigste Herzrhythmusstörung ist das Vorhofflimmern. In den meisten Fällen zeigt sich das Vorhofflimmern durch einen schnellen und unregel­mäßigen Herzschlag. Auch wenn das Vorhofflimmern nicht unmittel­bar lebensbedrohlich ist, kann sich langfristig das Risiko für Schlag­anfälle und eine Herzschwäche erhöhen.
  • Schlaganfall: Bei einem Schlaganfall kommt es zu einem plötzlichen Ausfall bestimmter Funktionen im Gehirn. In den meisten Fällen ver­stopft ein Gerinnsel ein Blutgefäß, so dass das Gehirn nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden kann. Es folgt ein Hirn­in­farkt. In selteneren Fällen handelt es sich bei einem Schlaganfall um eine Hirnblutung, die durch ein geplatztes Blutgefäß entsteht. Bluthochdruck und Vorhofflimmern erhöhen das Risiko einen Schlag­anfall zu erleiden.


Zusammenfassung

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache bei Männern
  • Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Bluthochdruck, die Koronare Herz-Erkrankung und Chronisches Herzversagen
  • Die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen dauerhaft behandelt werden

 

Letzte Aktualisierung: März 2018

Der Text wurde in Kooperation mit der Deutschen Gesell­schaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. erstellt.