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Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen

Die Welt­ge­sund­heits­or­ganisation (WHO) de­finiert in ihrer Verfassung Ge­sund­heit als Zu­stand des voll­stän­digen kör­per­lichen, geistigen und sozialen Wohl­er­gehens und nicht nur das Feh­len von Krank­heit oder Ge­brechen. Die psy­chische Gesund­heit wird da­bei an­ge­sehen als Zu­stand des Wohl­be­findens, in dem der Ein­zelne seine Fähig­keit aus­schöp­fen, die nor­malen Lebens­be­lastungen be­wäl­tigen kann. Doch psychische Erkrankungen sind häufig.

 

Wenn die Arbeit auf die Seele schlägt

Arbeit ist für vie­le Men­schen ein wich­ti­ger Be­stand­teil ihres Le­bens, der für Wohl­be­fin­den und psy­chische Ge­sund­­heit einen wich­tigen Pfei­ler dar­stellt. Doch Ar­beit kann auch zum Aus­lö­ser von Be­find­­lich­­keits­­störungen und Krank­­hei­ten werden.

 

Depression: Symptome und Folgen

Sie leiden seit län­gerem an ver­mehr­ter Reiz­bar­keit, einem Ge­fühl innerer Leere, mor­gens aus dem Bett schaffen Sie es nur noch mit Mü­he, dann kön­nen dies An­zei­chen einer De­pres­si­on sein.

 

Männer leiden unbemerkt

„Echte Männer wei­nen nicht“ oder „Ein In­di­a­ner kennt keinen Schmerz“ - diese Re­de­wen­dung­en haben Sie mit Si­cher­heit schon einmal gehört. Wenn es um das See­len­le­ben geht, dann herr­schen auch heute oft noch Klischees vor: Frauen sind Gefühls­wesen und Männer handeln nur nach Verstand. Doch wie sieht es in der Realität aus: Ist das „starke Geschlecht“ seltener von psychischen Störungen betroffen?

Meldungen zum Thema

Depression ist eine der häufigsten Krankheiten. Schätzungsweise mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. Studien gehen davon aus, dass nur bei der Hälfte der Betroffenen die Störung erkannt wird – ein noch geringerer Anteil wird adäquat behandelt.

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Die Erkrankung Depression belastet Partnerschaft und Familie in hohem Maße: 84 Prozent der Erkrankten haben sich während ihrer Depression aus sozialen Beziehungen zurückgezogen. Das belegt das heute veröffentlichte zweite „Deutschland-Barometer Depression“ von Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Deutsche Bahn Stiftung.

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Überforderung am Arbeitsplatz, Konflikte in der Partnerschaft und ständiger Zeitdruck können zu dauer­haftem Stress, emotionaler Erschöpfung und schließlich zu psychischen Erkrankungen führen. Die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nimmt den Welttag zur Seelischen Gesundheit am 10. Oktober zum Anlass, um einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeiten der Stressbewältigung aufzuzeigen. Auf den BZgA-Portalen www.frauen­gesund­heitsportal.de und www.maenner­gesund­heits­portal.de gibt es neben praktischen Tipps für den Alltag jede Menge Wissens­wertes zur psychischen Gesund­heit.

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