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Fitness und Sport

Passende Sportarten für alle Lebenslagen

Das Wet­ter ist heute so schlecht, Sie haben heute kei­ne Zeit oder viel­leicht gab es Är­ger im Bü­ro und Sie sind nie­der­ge­schla­gen: Eine Ent­schul­di­gung, wa­rum man „ge­ra­de heute“ und „nur dies ei­ne Mal“ aus­nahms­­wei­se nicht zum Sport geht, ist schnell gefunden. Um mo­tiviert zu blei­ben, gibt es bei der Wahl der passenden Sport­art ein ent­schei­­den­des Kri­te­ri­um: den Spaß-Fak­tor. Denn die bes­te Sport­art - knie­­scho­nend, rücken­stärkend, for­dernd, aber nicht über­fordernd - bringt nichts, wenn Sie kei­ne Lust haben, sie aus­zu­üben. Wer sich da­ge­gen auf sei­nen Sport freut, der findet auch ei­nen Weg, ihn aus­zu­üben. Doch ab­ge­se­hen vom Spaß gibt es noch weitere Kri­te­rien, die bei der Wahl ei­ner Sport­art wich­tig sind. Sie be­tref­fen so­wohl das Al­ter und die Fit­ness, als auch die Per­sön­lich­keit.

 

Bei Über­ge­wicht: Gelenke scho­nen

Sport in Kom­bi­na­tion mit gesun­der Er­nährung ist die idea­le Stra­te­gie, um Über­ge­wicht ab­zu­bauen. Weil Über­ge­wicht sich auch un­gün­stig auf die Ge­len­ke aus­wirkt, sollte man Sport­arten den Vor­zug ge­ben, die die Ge­len­ke mög­lichst we­nig be­lasten. Das sind et­wa Rad­fahren und Walking und na­tür­lich al­les, was Sie im Was­ser aus­üben, et­wa Schwim­men und Was­ser­gym­nastik. Sport­arten, die die Ge­len­ke über­mä­ßig be­las­ten, sollten Sie erst einmal weg­las­sen, bis sich Ihr Ge­wicht re­du­­ziert hat. Das be­trifft vor allem Ball­sport­ar­ten. Denn egal ob Fuß­ball, Volley­ball oder Ten­nis: Wenn ein Ball im Spiel ist, be­deu­tet das meist, dass Sie schnell die Richtung wech­seln müs­sen. Dabei ist die Be­las­­tung auf die Knie, Hüf­ten und Fuß­ge­len­ke um ein Viel­faches hö­her, als beim nor­malen Jog­ging.

 

Raus in die Natur

Wenn Ur­laub für Sie Cam­ping be­deu­tet und Sie auch bei schlech­tem Wet­ter den Gar­ten Ihrem Wohn­zim­mer vor­ziehen, dann ge­hen Sie Ihren Vor­lieben auch bei der Sport­wahl nach. Bei Fahr­rad­aus­flügen und beim Jog­ging im Wald oder Park kön­nen Sie die Ge­gend er­kun­den.

 

Konstante Belastung für ältere Sportler

Wer rastet, der rostet: Auch und be­son­ders im Alter pro­fi­tiert man von re­gel­mäßiger Be­we­gung. So bleibt man lange aktiv und mo­bil und die klei­nen Din­ge des All­tags - Treppen stei­gen, bü­cken, Schuhe an­zie­hen - fal­len viel leichter.

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Für ältere Men­schen eig­nen sich vor al­lem Sport­arten mit ei­ner kon­stan­­ten Be­las­tung, et­wa Schwimmen, Rad­fahren und Wan­dern. Je nach Ta­ges­form kön­nen Sie es dann et­was schneller oder ge­müt­licher an­­ge­hen las­sen. Auch vie­le neu­ent­wickel­te Sport- und Be­we­gungs­­an­­ge­­bo­te kommen im Al­ter gut in Be­tracht, zum Bei­spiel Fris­bee-Golf. Bei die­ser Sport­art müs­sen Sie ein Ziel mit mög­lichst we­ni­gen Frisbee-­Würfen er­rei­chen. In im­mer mehr Städten gibt es mitt­ler­wei­le Fris­bee-­Golf-­Strecken mit fes­ten Zie­len, die Sie meist kostenfrei nut­zen kön­nen. Zahl­reiche wei­tere An­regungen und An­ge­bo­te finden Sie zum Bei­spiel unter www.richtigfitab50.de.

 

Chronisch Kranke: Sport in die Therapie einbeziehen

Chro­nische Erkrank­ungen wie Herz­in­suffizienz oder Di­a­be­tes Typ-1 oder -2 lassen sich durch Bewegung und Sport teilweise günstig be­ein­flussen.

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Ob Tan­zen oder Wal­king, Yo­ga oder Schwimmen - Sport kann die The­ra­pie un­ter­stüt­zen. Es ist aber wich­tig, mit Ihrer Ärz­tin oder Ihrem Arzt ge­nau ab­zu­sprechen, wel­che Sport­art in Fra­ge kommt, wie häu­fig und wie in­ten­siv Sie sie aus­üben sollten.

 

Gruppenmensch oder Individualist

Je nach per­sön­licher Vor­liebe sollten Sie sich über­le­gen, ob eher Mann­schafts- oder In­di­vi­dual­spor­tarten für Sie ge­eig­net sind. Schät­zen Sie beim Sport die Ru­he? Wol­len Sie ein­mal am Tag über al­les nach­den­ken? Oder voll kon­zen­triert die Welt um sich herum ver­gessen?

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Dann su­chen Sie sich ei­ne Sport­art, bei der Sie we­nig Ein­flüsse durch an­de­re Men­schen haben, et­wa Schwimmen oder Joggen. Mögen Sie es hin­gegen, sich mit an­de­ren aus­zu­tauschen und ge­mein­sam sportlichen Er­folg zu haben, dann ist Sport in der Grup­pe bes­ser ge­eig­net. Das heißt aber nicht au­to­ma­tisch, dass Sie ei­ne Mann­schafts­sport­art aus­üben sollten. In­line­skaten und Rad­fahren kön­nen Sie bei­spiels­wei­se auch gut im Freundes- oder Bekannten­kreis.

Zusammenfassung

  • Wichtig ist, dass Ihnen der Sport, für den Sie sich entscheiden, Spaß macht, damit Sie lange motiviert bleiben
  • Gerade bei Übergewicht ist es wichtig, einen Sport zu wählen, der gelenkschonend ist, dazu zählen zum Beispiel Radfahren, Walking oder Schwimmen
  • Führen Sie die sportliche Aktivität möglichst regelmäßig aus
  • Chronische Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 lassen sich durch Bewegung positiv beeinflussen

 

Letzte Aktualisierung: März 2018