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Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit

Er­ho­lung, Ent­span­nung, et­was für sich selbst tun - meist kom­men diese Dinge im stressigen All­tag zu kurz. Für die meisten Männer kommt der Job an ers­ter Stel­le, die Frei­zeit steht hinten an. Dabei ist es wich­tig re­gel­mä­ßig an sein seelisches Wohl­be­fin­den den­ken und die eigenen Akkus aufzuladen.

 

Erholung und Erholungsphasen

Fünf Tage ar­bei­ten, zwei Tage frei - viel Zeit bleibt im All­tag nicht, um neue Kräfte zu tan­ken. Dabei sind Erholungs­phasen sehr wich­tig, da­mit Sie kör­per­lich, geis­tig und see­lisch ge­sund blei­ben. Nutzen Sie da­her Ihre Wo­chen­en­den, um neue Ener­gie auf­zu­laden. Schaf­fen Sie einen Aus­gleich zum Berufs­all­tag und ver­mei­den Sie Frei­zeit­stress.

 

Stress/Stressbewältigung

Je­der Mensch hat ir­gend­wann ein­mal in sei­nem Le­ben Stress - sei es im Be­ruf oder im Pri­vat­leben. Stress muss nicht im­mer gleich schäd­lich sein, im Ge­gen­teil: In Maßen kann er uns zu mehr Leis­tung­en an­spor­nen und die Pro­duk­ti­vi­tät stei­gern. Zum Pro­blem wird Stress erst, wenn er über­hand nimmt.

 

Work-Life-Balance

Der Mann geht ar­bei­ten, die Frau kümmert sich um Haus­halt und Fa­mi­lie - die­ses Fa­mi­lien­modell herrschte noch vor 50 Jahren. Doch die­ses Bild hat sich ge­wandelt: Heute wol­len Männer auch Zeit mit der Er­zie­hung der Kin­der ver­brin­gen. Männer se­hen sich nicht mehr nur in der Rol­le des „Fa­mi­lien­ernährers“, sie wol­len Zeit für ein Privat­leben pfle­gen. Der Be­griff hier­für ist Work-­Life-­Balance: Beruf- und Privat­leben in Ein­klang brin­gen.

 

Selbstorganisation - Eine Hilfe im Stress

Ein wich­tiger Fak­tor, um gut or­ga­ni­siert zu sein, ist ein effektives Zeit­mana­ge­ment. Nur wer sei­ne Zeit sinn­voll ver­waltet, kann den Ar­beits­berg be­wäl­ti­gen. Zum Zeit­mana­ge­ment gibt es viele unter­schied­liche An­sätze.

 

Effektiv entspannen

Ar­beit, Zeit­mangel, Leis­tungs­druck: Der mensch­liche Körper läuft zeit­wei­se wie ein Mo­tor un­ter Hoch­druck. Doch wie ein Mo­tor ir­gend­wann heiß läuft, kann auch der Körper die­ses Ni­veau nicht dau­er­haft halten. Er braucht Pha­sen, in de­nen er ab­küh­len kann, da­mit er lang­fris­tig leis­tungs­fä­hig bleibt. Ent­spannungs­tech­niken kön­nen da­bei helfen.

Meldungen zum Thema

Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie werden hauptsächlich Frauen zugeschrieben. Doch auch viele Männer sind betroffen. Das Hamburg Journal des NDR vom 08.02.2019 stellt einen Betroffenen vor und informiert über lokale Hilfeangebote.

 

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«Sei ein Mann» - jeder Bub weiss, was dies bedeutet. Und doch ist heute nicht mehr klar, wie ein richtiger Mann sein soll. Sein Selbstbild zerfällt. Ist er Retter oder Versteher, Macho oder Softie? Welche Rolle bleibt dem Mann?

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Gemeinsam mit dem Tiroler Landesverband für Psychotherapie hat die Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) kürzlich zur Auftaktveranstaltung im Rahmen des aktuellen Schwerpunkts zur Männergesundheit eingeladen. „Selbstfürsorge gilt nicht als männliche Stärke“, betont Mag. Romeo Bissuti, Leiter des Männergesundheitszentrum MEN in Wien. Dass die Lebenserwartung der Männer im Schnitt fünf Jahre unter jener der Frauen liegt, dass sie mehr Alkohol trinken, mehr rauchen, mehr Unfälle verursachen und sich weniger bewusst ernähren, liege weniger an den biologischen Unterschieden sondern an schädlichen Männerrollenbildern.

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