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Sport kann Krankheiten vorbeugen

Zusammenfassung

Der natürliche Feind des Sports ist der in­ne­re Schwei­ne­hund: Er ist ex­trem kälte­em­pfind­lich, was­ser­scheu und liegt viel lie­ber auf dem Sofa als sich zu be­we­gen. Woran der in­ne­re Schwei­ne­hund je­doch meist nicht denkt, ist dass Sport hel­fen kann, Krank­heit­en vor­zubeu­gen und Be­schwer­den zu ver­bessern. Mit ein we­nig ge­zieltem Aus­gleichs­sport kön­nen Sie Rücken­be­schwer­den und Herz-­Kreis­lauf-­Er­krankungen vorbeu­gen, Stress ab­bau­en und über­flüssige Pfun­de zu ver­lie­ren.

 

Von Ausdauersport profitieren
Aus­dauer­sport­arten wie Wal­ken, Schwim­men und Rad­fah­ren helfen, einer ganzen Rei­he von Krank­heit­en vorzubeu­gen, be­son­ders Herz-Kreis­lauf-­Er­krankungen. Das Herz ist ein Mus­kel, den Sie stär­ken, in­dem Sie ihn re­gel­mä­ßig trai­nie­ren. Hören Sie auf Ihre Körper­sig­nale. Wenn Sie sich wäh­rend des Sports noch un­ter­hal­ten kön­nen, trai­nie­ren Sie noch in einem an­ge­messenen Be­reich und über­an­stren­gen sich nicht so schnell.

 

Laufen Sie den Stress weg
Leis­tungs­druck im Job, ne­ga­tiver Stress oder chro­nischer Zeit­mangel: Es gibt viele Gründe ge­stresst zu sein. Viele Men­schen macht die­ser Stress auf Dau­er krank.

Sie leiden un­ter Kon­zen­tra­tions­schwäche, Blut­hoch­druck, Magen­pro­blemen oder sind ständig ge­reizt. Durch Sport baut Ihr Kör­per Stress­hor­mone, wie zum Bei­spiel Ad­re­na­lin, ab. Für wel­che Sport­art Sie sich ent­schei­den, ist da­bei we­ni­ger wich­tig. Haupt­sache Sie haben Spaß - der Sport sollte keinesfalls zu einem zu­sätz­lichen Stress­fak­tor werden. Wenn es Ihnen schwer fällt ab­zu­schalten, helfen oft Sport­arten wie Yo­ga, Tai Chi oder QiGong. Sie be­we­gen sich und bau­en gleich­zei­tig durch ge­zielte Ent­span­nungs­übung­en ne­ga­tiven Stress ab.weniger

Sport stärkt Abwehrkräfte
Auch auf  das Im­mun­sys­tem wirkt sich Sport güns­tig aus. Schon einige Male in der Woche ei­ne halbe Stun­de Be­wegung an der frischen Luft bringt Ihre Ab­wehr­zellen auf Trab.

Zum Bei­spiel ist es schon sinn­voll, statt mit dem Auto öfter mal zu Fuß oder mit dem Rad unter­wegs zu sein. Über­trei­ben Sie es aber nicht und achten Sie auf Sig­nale Ihres Kör­pers, denn zu viel An­strengung kann ins Gegen­teil um­schlagen und die Ab­wehr­kräfte schwächen.weniger

Bewegung hilft dem Rücken
Rückenschmerzen sind in Deutschland sehr weit verbreitet. Man­che kön­nen auf kon­krete Ur­sachen, wie einen Band­schei­ben­vor­fall, zurück­ge­führt wer­den. Bei an­de­ren sind zum Bei­spiel Ver­spannun­gen der Grund.

Um Rücken­schmer­zen vor­zu­beu­gen, hilft es, sich zu be­we­gen und die Mus­ku­la­tur zu stär­ken. Be­son­ders wenn Sie im All­tag viel sit­zen oder ste­hen, sollten Sie Ihrem Rücken einen Aus­gleich bie­ten. So kön­nen sich stra­pa­zierte Mus­keln wie­der ent­span­nen, be­vor Schmer­zen ent­ste­hen. Günstig ist ein ge­ziel­tes Training von Bauch- und Rücken­mus­keln. weniger

Zusammenfassung

  • Ausdauersportarten wie Walken, Schwimmen und Radfahren helfen, Krankheiten vorzubeugen, besonders Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Sport sollte nicht zu einem zusätzlichen Stressfaktor werden
  • Besonders wenn Sie im Alltag viel Sitzen oder Stehen sollten Sie Ihrem Rücken einen „bewegten“ Ausgleich bieten

 Letzte Aktualisierung: August 2016


Meldungen zum Thema

Plötzlicher Herztod: Vor allem Amateursportler betroffen

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Es sind vor allem ambitionierte Amateursportler und nicht die professionellen Leistungssportler, die ein erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod beim Sport haben. Regelmäßige sportkardiologische Untersuchungen können die Todesrate senken, betonen Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.

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Doping unter Amateuren weit verbreitet

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Die britische BBC hat eine Studie in Auftrag gegeben. Sie sollte herausfinden, welche Rolle Doping im Amateursport spielt. Die Ergebnisse sind alarmierend. Insgesamt wurden 1000 Amateursportler befragt. Jeder Dritte in der Leichtathletik kennt jemanden, der dopt.

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Metabolisches Syndrom: Was jeder tun kann

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Zu viel Bauchfett, Bluthochdruck, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte. Kommen diese Risikofaktoren zusammen, dann spricht man vom Metabolischen Syndrom. Bisweilen wird es auch „tödliches Quartett“ genannt, denn jedes dieser vier Symptome oder Krankheitsbilder kann die Blutgefäße schädigen und steigert damit die Wahrscheinlichkeit für Herzinfarkt und Schlagfall.

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Trimm Dich krank - Gesundheitliche Schäden durch Freizeitsport

Logo SWR2

Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland verletzen sich jährlich beim Freizeitsport. Und es werden immer mehr - weil die Risikobereitschaft wächst. Besonders problematisch: Immer mehr Freizeitsportler wollen sich vor allem in Wettbewerben messen und beweisen, hat der Sportwissenschaftler Professor Ingo Froböse beobachtet. Er leitet das Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung an der Deutschen Sporthochschule Köln.

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Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Mehr Bewegung!

Ziel in greifbarer Nähe - mit dem neuen AlltagsTrainingsProgramm der BZgA

Alle Jahre wieder, pünktlich zu Silvester, sind sie da, die guten Vorsätze. Mehr Bewegung steht meist ganz oben auf der Liste. Mit dem AlltagsTrainingsProgramm (ATP) hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Programm „Älter werden in Balance“ einen ganz neuen Fitness-Ansatz für mehr Bewegung im Alltag entwickelt. Das Programm wird von der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt.

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Uni Osnabrück sucht Männer zwischen 18 und 50 Jahren für eine psychologische Studie zur Muskulaturunzufriedenheit

Logo Universität Osnabrück

Die Universität Osnabrück sucht aktuell für ein Forschungsprojekt Männer zwischen 18 und 50 Jahren, die trotz regelmäßigen Kraft- und Fitnesstrainings unzufrieden mit der eigenen Muskulatur (Muskelmasse und/ oder -definition) sind. Im Projekt soll die automatische Reaktion von Männern mit sehr hoher Unzufriedenheit mit ihrer Muskulatur beim Betrachten des eigenen Körpers und der Körper anderer Männer physiologisch (Pupillenreaktion) gemessen werden.

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Arbeits- und Gesundheitsförderung werden verzahnt

Logo GKV Spitzenverband

Gesetzliche Krankenkassen kooperieren ab Dezember 2016 mit fast 60 Jobcentern und Arbeitsagenturen in allen 16 Bundesländern, um die Arbeits- und Gesundheitsförderung systematisch zu verzahnen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt die Aktivitäten der Krankenkassen im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages. Sie übernimmt die bundesweite Projektkoordination, unterstützt die Standorte bzw. die federführenden Krankenkassen in den Regionen und betreut den Evaluationsprozess.

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Hula-Hoop beim Plätzchenbacken

Mit dem bewegten Adventskalender fit durch die Vorweihnachtszeit

Adventskalender einmal anders: Der bewegte Online-Kalender des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht fit und bringt (nicht nur) ältere Menschen in Schwung. Vom 01. Dezember bis Heiligabend findet sich hinter 24 Türchen täglich eine Übung, die einfach in den Alltag integriert werden kann - zum Beispiel beim Geschenketragen oder Weihnachtsbaumschmücken.

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Fit zu sein schützt vor Gesundheitsrisiken durch Berufsstress

Logo Universität Basel

Dass Fitness und Wohlbefinden miteinander einhergehen, ist bekannt. Doch körperlich fit zu sein, bietet auch Schutz vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wenn man sich durch Stress bei der Arbeit besonders belastet fühlt. Wie Sportwissenschaftler der Universität Basel und Kollegen aus Schweden berichten, lohnt es sich also gerade bei hoher Stressbelastung, körperlich aktiv zu bleiben.

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"Kick mit - bleib fit!"

BZgA-Broschüre gibt praktische Tipps für Silver-Kicker

Bewegung, Sport und damit auch Fußballspielen kann vor Herzinfarkt, Schlaganfall und hohem Blutdruck schützen, baut Stress ab und ist ein gemeinschaftliches Erlebnis. Fußballspielen ist nicht nur etwas für junge Menschen, sondern auch bei der Generation über 50 Jahren zunehmend beliebt. Wie gesund das Kicken auch für Ältere ist, erklärt die neue Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Ü-Fußball Kick mit - bleib fit!“, die gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund e.V. (DFB) entwickelt wurde.

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neueste Meldung vom 21.04.2017

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Ü-Fußball Kick mit - bleib fit!

Wer Fußball spielt, senkt seinen Blutdruck und seine Blutfettwerte - die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt oder einen Schlag­anfall zu erleiden, sinkt. Aus diesem Grund hat die BZgA gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund e.V. (DFB) die Broschüre "Ü-Fußball  Kick mit - bleib fit!" entwickelt. In dieser gibt es ein speziell auf Ü-Fuß­baller abgestimmtes Fußball­fitness-Programm, welches gut in das Aufwärmprogramm eingebaut werden kann.

10 Goldene Regeln für gesundes Sporttreiben

Logo IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

Sport ist wich­tig für die Ge­sund­heit - wer sich re­gel­mä­ßig be­wegt, kann einer Rei­he von Krank­heit­en wie bei­spiels­wei­se Herz-Kreis­lauf-Er­krankungen und Stoff­wechsel­störungen (teil­wei­se) vor­beugen. Doch viel hilft nicht viel. Mit dem rich­tigen Maß an Sport sind Sie da­ge­gen im­mer auf dem richtigen Trainings­weg. Die 10 Goldenen Re­geln der Deut­schen Ge­sell­schaft für Sport­me­di­zin und Prä­ven­ti­on (DGSP) ge­ben Ihnen hilf­reiche Tipps an die Hand, wie Sie mit Sport ge­sund und fit blei­ben kön­nen - und sich vor mög­lichen Über­lastungen schüt­zen. © www.in-form.de

Richtig fit ab 50

logo Richtig fit ab 50

Sport und Be­we­gung helfen, beim Älter­wer­den fit und ge­sund zu blei­ben. Aktiver Frei­zeit- und Gesund­heits­sport sind auch un­über­trof­fen, wenn es da­rum geht, wie­der fit und ge­sund zu wer­den. Weitere Informationen finden Sie unter www.richtigfitab50.de.

Gleichgewicht und Kraft - Einführung in die Sturz­prävention

Gesundheit, Mobilität und kör­per­liches Wohlbefinden haben in jedem Lebensalter einen großen Anteil an der Lebens­qua­li­tät. Diese Broschüre gibt Ihnen einen Überblick, wie Sie Ihre Stand- und Gangsicherheit verbessern und Risiken ver­mei­den.

Das "Rezept für Bewegung"

Ärztinnen und Ärzte können Ihren Patientinnen und Patienten mit dem Rezept für Bewegung eine schriftliche Empfehlung für körperliche Aktivität geben.