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Dortmund | Nordrhein-Westfalen
Suchtprävention bei Jungen* und jungen Männern*
Die Statistiken zeigen, dass Jungen* und junge Männer* ein erhöhtes Risiko haben an einer Abhängigkeit zu erkranken. Neben Medialen Vorbildern aus Filmen, Serien, Social Media und Musik hat gerade das soziale Umfeld einen erheblichen Einfluss auf ihr Konsumverhalten. So fördern Trinkspiele und verschiedene Challenges ein riskantes Verhalten, ebenso wie erfahrenes Konsumverhalten in der Familie.
Substanzkonsum spielt im Jugend- und jungen Erwachsenenalter eine wichtige Rolle bei der Konstruktion von Männlichkeit*. Jungen* und junge Männer* testen ihre Grenzen aus, konkurrieren miteinander und setzen sich gegenseitig unter Druck. Dies geschieht im Kontext zentraler Entwicklungsaufgaben im Jugendalter, wie dem Wunsch nach Unabhängigkeit und der Identitätsbildung. Verstärkt wird ein risikoreiches Konsumverhalten durch ein sich noch entwickelndes Gehirn, das impulsiv auf verlockende Reize reagiert. Psychische Belastungen oder Diskriminierungserfahrungen können zusätzlich dazu führen, dass aus einem jugendtypischen Konsumverhalten schnell eine Abhängigkeitserkrankung wird.
In der Fortbildung werden die vielfältigen Faktoren beleuchtet, die das Konsumverhalten im Jugendalter beeinflussen und welche Rolle Männlichkeiten dabei spielen. Die Teilnehmenden erhalten Grundlagen zur Entstehung von Abhängigkeitserkrankungen und erarbeiten praxisnahe Präventionsstrategien speziell für Jungen* und junge Männer*. Ziel ist es, ein Verständnis für die Herausforderungen im Umgang mit Suchtverhalten in dieser Zielgruppe zu entwickeln.
Zielgruppe
Die Fortbildung ist für Fach- und Lehrkräfte aller Geschlechter ausgeschrieben.
Anmeldeschluss ist der 16.04.2026