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Die Lebensqualität kann bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Prostatakrebs verbessert werden.
Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Prostatakrebs kann eine Chemotherapie plus das Steroid Abirateron in Kombination mit Prednison oder Prednisolon die Überlebensaussichten verbessern. Eine neue Analyse der STAMPEDE-Studie, in der sich das herausgestellt hatte, zeigt, dass diese Behandlung auch die Lebensqualität steigert. Dies geht aus dem Bericht in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology hervor.
Früh erkannt, haben Krebserkrankungen meist eine bessere Prognose
Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in Deutschland: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im vergangenen Jahr rund 231.270 Menschen an Krebs, Männer waren mit 54 Prozent häufiger betroffen als Frauen.
Dies geschieht offenbar umso häufiger, je länger die Krebsdiagnose zurückliegt.
Rauchen gilt als ein wichtiger Risikofaktor für Krebserkrankungen wie Lungenkrebs. Doch selbst wenn eine solche Erkrankung überstanden wurde, heißt das nicht automatisch, dass die Betroffenen künftig auf das Rauchen verzichten. Wie sich in einer Untersuchung zeigte, greifen Überlebende einer Tabakrauch-assoziierten Krebserkrankung häufiger zum Glimmstängel oder der E-Zigarette als Überlebende einer Krebserkrankung, die nicht mit dem Rauchen in Verbindung stand.
BZgA, DAS und DAH starten anlässlich des Welt-Aids-Tages gemeinsame Kampagne gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV-Infektion
Menschen mit HIV können bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie leben wie alle anderen. Sie haben dementsprechend auch die gleichen Alltagsprobleme. Mit dieser Botschaft startet heute die Gemeinschaftskampagne „Leben mit HIV. Anders als du denkst.“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) und der Deutschen Aidshilfe (DAH). Anlass ist der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Die Kampagne soll der Diskriminierung von HIV-positiven Menschen entgegenwirken.
Im Jahr 2020 sind in Deutschland nach endgültigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik insgesamt 985 572 Menschen verstorben, davon waren 492 797 Männer und 492 775 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist die Zahl der Todesfälle damit um 4,9 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg ist auch auf die Sterbefälle durch COVID-19 zurückzuführen.