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Karin Prien lädt zum Vernetzungstreffen
Am 3. März hat Bundesfrauenministerin Karin Prien mit 50 Teilnehmenden auf dem alljährlichen Frauentags-Vernetzungstreffen des Bundesfrauenministeriums aktuelle gleichstellungspolitische Fragestellungen diskutiert und Ideen für eine Gleichstellungspolitik gesammelt. Auch Männer und Jungen sollen adressiert werden - als Unterstützer, aber auch als Zielgruppe von gleichstellungsorientierten Maßnahmen.
Karin Prien: "Gleichstellung gelingt besser, wenn auch Männer und Jungen adressiert werden - als Unterstützer und Partner, aber auch als Zielgruppe von gleichstellungsorientierten Maßnahmen. Gleichstellungspolitik für Männer ist kein Gegensatz zur Frauenpolitik, sondern deren notwendige Ergänzung."
Das Frauentags-Vernetzungstreffen bietet bereits zum dritten Mal einen Rahmen für einen Austausch zwischen der Bundesregierung und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren. Ziel ist, die akteursübergreifende gleichstellungspolitische Zusammenarbeit zu fördern.
Fachexperte und Autor Markus Theunert und die Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates, Judith Rahner, tauschten sich zu Beginn des Vernetzungstreffens in einem Impuls-Dialog zur Rolle von Männlichkeitsbildern für die Gleichstellung aus und diskutierten aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten des gemeinsamen Vorgehens.
Gleichstellung fördert wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Stabilität
Gleichstellung ist grundlegend für wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und gesellschaftliche Stabilität. Sie ist Voraussetzung einer resilienten Demokratie. Die Gleichstellung von Frauen und Männern muss daher ein Kernbestandteil jedes politischen Handelns sein und als Fundament wirtschaftlichen Wachstums anerkannt werden. Dafür setzt sich die Bundesregierung mit zahlreichen Vorhaben ein und will verstärkt auch Männer und Jungen in den Blick nehmen. Zum einen, weil sie als Partner für echte Gleichstellung gebraucht werden, zum anderen, weil Jungs und Männer ihre eigenen Bedürfnisse, Chancen und Herausforderungen haben, die ernst genommen werden müssen.
Zitiert nach einer Meldung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) vom 03.03.2026