Hauptnavigation zurück zur Sprungliste

  1. Aktuell
    1. Aktuelle Meldungen
    2. Aktuelle Termine
  2. Themen
    1. Darmkrebs
      1. Was ist Darmkrebs?
        1. Erkrankungsrisiko
        2. Ursachen und Risikofaktoren
        3. Anzeichen
      2. Früherkennung
        1. Erkennen
        2. Nutzen und Risiken
        3. Auf einen Blick
      3. Behandlung
      4. Vorbeugung
      5. Quellen
    2. Ernährung
      1. Am Arbeitsplatz
      2. Eckpfeiler der Ernährung
      3. Gut fürs Herz
      4. Übergewicht
      5. Mehr zu Ernährung
    3. Fitness & Sport
      1. Bewegung im Alltag
      2. Bewegtes Leben
      3. Krankheiten vorbeugen
      4. Passende Sportarten
      5. Mehr zu Fitness & Sport
    4. Früherkennung
      1. Gesundheits-Check-up
      2. Krebs-Früherkennung
      3. Zahnkontrolle
      4. Mehr zu Früherkennung
    5. Medikamente
      1. Wichtiges zu Medikamenten
        1. Medikamente und mehr
        2. Apotheken- und verschreibungspflichtig
        3. Darreichungsformen
        4. Haltbarkeit, Aufbewahrung und Entsorgung
        5. Medikamente aus dem Internet
      2. Wechselwirkungen
        1. zwischen Medikamenten
        2. mit Nahrungsmitteln
        3. mit Nahrungs­ergänzungsmitteln
      3. Medikamente und Risikogruppen
        1. im Alter
      4. Missbrauch und Abhängigkeit
        1. Wirkstoffe mit Missbrauchs- bzw. Abhängigkeitspotenzial
        2. Medikamentenmissbrauch am Arbeitsplatz
        3. Präventivmaßnahmen
      5. Antibiotika
        1. Was sind Antibiotika?
        2. Die richtige Einnahme
        3. Haltbarkeit, Aufbewahrung und Entsorgung
        4. Wechsel-, Nebenwirkungen
        5. Folgen des sorglosen Umgangs
        6. Lebensmittel
        7. 9 Empfehlungen
      6. Glossar
      7. Quellen
    6. Psychische Erkrankungen
      1. Wenn Arbeit auf die Seele schlägt
      2. Depression
      3. Männer leiden unbemerkt
      4. Mehr zu Psychische Erkrankungen
    7. Psychische Gesundheit
      1. Erholung und Erholungsphasen
      2. Stressbewältigung
      3. Work-Life-Balance
      4. Selbstorganisation - Eine Hilfe im Stress
      5. Effektiv entspannen
      6. Mehr zu Psychische Gesundheit
    8. Suchtprävention
      1. Leben ohne Rauch
      2. Ein Gläschen in Ehren
      3. Glücks­spielsucht
    9. Urologische Erkrankungen
      1. Nieren, Harnwege und Probleme beim Wasserlassen
      2. Infektionen und Entzündungen der Harnwege
      3. Krebserkrankungen
      4. Männliche Hormone (Testosterone)
  3. Interaktiv
    1. Hätten Sie’s gewusst?
      1. Alkohol
      2. Darmkrebs
      3. Energiebedarf
      4. Gesunde Ernährung
      5. Fitness & Sport
      6. Körperliche Veränderungen
      7. Entsorgung von Medikamenten
      8. Antibiotika
      9. Die richtige Einnahme von Antibiotika
      10. Wechselwirkung bei Medikamenten
      11. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
      12. Psychische Erkrankungen
      13. Rauchen
      14. Urologische Erkrankungen
  4. Veranstaltungen
    1. 3. Männergesundheits­kongress
      1. Programm / Vorträge
      2. Fotogalerie
      3. Graphic Recording
      4. Kongressfilm
    2. 2. Männergesundheits­kongress
      1. Programm / Vorträge
      2. Fotogalerie
    3. 1. Männer­gesundheits­kongress
      1. Programm / Vorträge
      2. Fotogalerie
      3. Impressionen
      4. Männer in der Gesellschaft
      5. Männer als Patienten
      6. Männer und Bewegung
      7. Der Männergesund­heitsbericht des RKI
      8. Männer und Gleichstellungspolitik
      9. Was brauchen Jungen?
      10. Über den Tellerrand geschaut!
      11. Moderne Prävention und Versorgung für Männer
      12. Das Konzept Diversity - Zugangswege zu Männern
    4. BZgA-Fachforum
  5. Infomaterial
    1. Wissensreihe Männergesundheit
    2. Aids- und STI-Aufklärung
    3. Alkohol­prävention
    4. Familienplanung
    5. Förderung des Nichtrauchens
    6. Glücksspielsucht
    7. Sexualaufklärung
    8. Suchtvorbeugung
    9. Fachpublikationen
  6. Qualität
    1. Arbeitskreis
    2. Qualitätsstandards
  7. Service
    1. FAQ
      1. Diabetes
      2. Essstoerungen
      3. Familie & Beruf
      4. Familienplanung
      5. Rauchen
      6. Schwanger­schafts­konflikt
      7. Sexualität
    2. Beratungsstellen
    3. Voll­text­suche
    4. Daten und Fakten
    5. Newsletter
    6. RSS-Feed
    7. Kontakt
    8. Feedback
    9. Presse

Volltextsuche zurück zur Sprungliste

Suche

ThemenThemen

Icon Facebook Icon Twitter Icon Delicious Icon Digg Icon Bookmark

Seiteninhalt zurück zur Sprungliste

Nieren und Harnwege

Männliche Statue mit Wasserstrahl

Zusammenfassung

Die Nieren nehmen im Körper eine wichtige Filterfunktion wahr. Sie filtern aus dem Blut jene Stoffe heraus, die der Körper nicht weiter verwerten kann und sorgen für die Ausleitung dieser Endprodukte über die Harnwege. Dazu arbeiten in jeder Niere zwischen einer und eineinhalb Millionen kleiner Filter (Nephronen). Verwertbare Stoffe wie Nährstoffe und Salze filtern sie aus dem Blut heraus, um sie wieder in den Körper zurück zu schleusen. Unbrauch­bare Stoffe führen die Nephronen der Ausscheidung in Form von Urin zu. Ist diese Ausscheidung über die ableitenden Harnwege (Harnleiter, Harn­blase und Harnröhre) gestört, spricht man von Miktionsstörungen.

 

Probleme beim Wasserlassen (Miktionsstörungen)
Nicht wenige Männer in der zweiten Lebenshälfte kennen das Problem: Die Blase drückt, Toilettengänge tags wie nachts häufen sich, doch das Gefühl der Erleichterung will sich nie so recht einstellen.

Häufigster Grund für Probleme bei der Harnausscheidung ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata (Benigne Prostatahyperplasie, BPH).

 

Gutartige Vergrößerung der Prostata

Warnsignale der gutartigen Prostatavergrößerung mit Abfluss­behinderung:

  • Deutlich abgeschwächter Harnstrahl
  • Stotternder Harnstrahl
  • Urin kann nur noch kurz eingehalten werden
  • Zunehmender Drang
  • Nächtliches Wasserlassen mit geringen Urinmengen
  • Es dauert länger, bis das Wasserlassen beginnt
  • Gefühl, dass die Blase nicht leer wird
  • Verbleibender Urin nach Miktion (für den Betroffenen nicht fühlbar)
  • Blasenentzündungen
  • Nierenschaden

weniger


Blasenschwäche und Inkontinenz

tropfender WasserhahnDen Urin nicht mehr halten zu können, ist für viele Menschen ein Problem. Inkontinenz bei Männern ist eine häufige Begleiterscheinung von Verän­derungen der Prostata. Inkontinenz kann sich dabei psychisch wie orga­ni­sa­torisch belastend auf den ganzen Alltag auswirken. So wird eine In­konti­nenz für die Betroffenen häufig von Scham-Gefühlen begleitet. Sie kann eine große psychische Belastung darstellen und zur Beein­träch­tigung des Selbstbildes führen. Psychische Faktoren können sowohl Ur­sache einer Harninkontinenz als auch Folge der Blasenschwäche sein. Grund­sätzlich gilt sowohl bei der Diagnosestellung als auch der Behandlung: Was sagen die Seele und der Körper damit und was gilt es zu behandeln?

 

Grundsätzlich wird zwischen einem unwillkürlichen Urinverlust mit Drang (Urge-Inkontinenz) und dem Urinverlust bei körperlicher Belastung (Stress-Inkontinenz) unterschieden.

Drang-Inkontinenz
Ursachen und Symptome
Eine Prostatavergrößerung kann zu einem erhöhten Harndrang führen, der meist nicht mit unwillkürlichem Urinverlust einhergeht. Bei Männern kann es zu einer so genannten überaktiven Blase mit starkem Harndrang und unwillkürlichem Harnabgang kommen. Hierbei handelt es sich um eine eigenständige Erkrankung der Harnblase mit einer verstärkten Erregbarkeit.

Behandlung und Nebenwirkungen
Mittel der Wahl sind in diesem Fall Medikamente, bei denen allerdings unter Umständen Nebenwirkungen in Kauf genommen werden müssen (abgeschwächter Harnstrahl, Darmverstopfung). Auch bei Männern mit „grünem Star“ sollten diese Medikamente nur vorsichtig eingesetzt werden, da sie zur Erhöhung des Augeninnendrucks beitragen können.

Auch die Einnahme anderer Medikamente zur Behandlung körperlicher Beschwerden kann sich auf die Harnbildung und Harnableitung auswirken: So genannte Blutdrucksenker, die „Beta-Blocker“, können zum Beispiel als unerwünschte Nebenwirkung den Harndrang erhöhen, indem sie die „beruhigenden“ Beta-Rezeptoren der Harnblase blockieren. Entwässerungstabletten (Diuretika) führen ebenfalls zu einem häufigen Wasserlassen mit großen Urinmengen. weniger

Stress-Inkontinenz
Ursachen und Symptome
Die Stress-Inkontinenz ist meist Folge einer vollständigen Prostata­entfernung, die infolge eines Pros­ta­ta­krebses durchge­führt wurde. Behand­lungen der gut­artigen Prostata­vergrößerung führen je­doch so gut wie nie zu einer Stress-Inkontinenz.

Holzschild "Zu den Bedürfnissen"Dieser unwillkürliche Urinverlust gehört zu den von den betroffenen Männern am meisten gefürchteten Folgen der Operation. Schon leichtes Heben oder Husten führt zu Abgang von Urin. Durch den medizinischen Fortschritt wird diese Komplikation zunehmend seltener.

Eine bedeutende Rolle spielt bei der Stress-Inkontinenz auch das Körpergewicht des Patienten. Drücken größere Mengen Bauchfett von oben auf die Blase, ist ein Urinverlust wahrscheinlicher.

Behandlung
Um eine postoperative Stress-Inkontinenz zu behandeln, wird zunächst der Beckenboden trainiert, um diesen zu stärken. Führt das in einem überschaubaren Zeitraum nicht zu einem Erfolg, kann dem Patienten, je nach Menge des Urinverlustes, mit Operationen geholfen werden. Hierzu werden unterschiedliche Bänder in den Beckenboden eingelegt, um den Urinverlust zu minimieren. Bei ausgeprägtem Urinverlust kann zudem ein künstlicher Schließmuskel helfen. Hierbei wird eine Manschette um die Harnröhre gelegt, die diese im Normalfall komprimiert. Möchte der Mann nun Wasser lassen, aktiviert er eine, im Hodensack liegende, kleine Pumpe und die Manschette gibt den Weg für einige Minuten frei, um sich dann selbst wieder zu füllen. Diese Maßnahmen können ein wichtiger Schritt zur Wiedererlangung von Lebensqualität oder einer verbesserten Lebensqualität sein. Insgesamt ist für die männliche Stress-Inkontinenz derzeit kein zugelassenes Medikament verfügbar.weniger

Überlaufblase
Ursachen und Symptome
Eine gefährliche und schleichende Variante des Urinverlustes ist die so genannte Überlaufblase. Sie ist zumeist Folge einer gutartigen Prostatavergrößerung, die sich durch eine Reihe von Warnsignalen bemerkbar macht. Aus der damit zusammenhängenden Abflussbehinderung kann sich langfristig das Problem der Überlaufblase entwickeln.

Im Laufe der Zeit kommt es zu einer immer größeren Urinmenge in der Blase. Dies erfolgt über einen längeren Zeitraum und bleibt oft völlig unbemerkt. Während sich eine gesunde Harnblase schon bei einer Füllung von einem halben Liter mit einem deutlichen Drang meldet, können sich in einer Überlaufblase im Extremfall mehrere Liter Urin befinden. Kann der Schließmuskel dann den Urin der überdehnten Blase nicht mehr aufhalten, läuft die Blase schließlich „über“ und es kommt zu einem kontinuierlich tröpfelnden Abfließen des Urins. Überlaufblasen neigen zu Blasenentzündungen und Blasensteinen. Im Endstadium kommt es dann zu einer nicht mehr reparablen Nierenschädigung. Außerdem kann eine bestimmte Form von Angststörungen zu derartigen Anspannungen der Blasenmuskeln führen, dass ein Harnverhalt entsteht. Man spricht von Paruresis, einer psychisch bedingten Blasenentleerungsstörung. Auslöser dieser psychischen Störung können Angst, Stress oder einfach die Scham, in öffentlichen Toiletten zu urinieren, sein.

Behandlung
Die Behandlung der Überlaufblase orientiert sich an ihrer Ursache: Liegt eine gutartige Prostatavergrößerung zugrunde, kommt wie bei der Stress-Inkontinenz ein Training des Beckenbodens in Betracht, des weiteren können Medikamente, die eine Entspannung der Muskulatur der unteren Harnwege bewirken, zum Einsatz kommen. Zudem gibt es bei gutartiger Prostatavergrößerung verschiedene Operations­techniken, mit denen Prostatagewebe entfernt oder zerstört werden kann. Eine Operation ist nur bei Komplikationen nötig, oder wenn sich starke Beschwerden anders nicht lindern lassen.

Im Falle einer Paruresis können Entspannungstechniken wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelrelaxation für Betroffene eine Möglichkeit sein, ihre psychische Anspannung zu verringern. Darüber hinaus orientiert sich die Behandlung der Paruresis an den Grundsätzen der Behandlung sozialer Phobien. weniger

Weitere Ursachen für Inkontinenz
In selteneren Fällen können neben Prostataveränderungen auch Entzündungen, neurologische Erkrankungen sowie Blasenkrebs zu Inkontinenzstörungen führen.

Entzündungen
Urinverlust bei einer Blasenentzündung (schmerzhaftes Wasserlassen) oder bei schweren grippalen Infekten kann begleitend auftreten und sollte nach Abklingen der Grunderkrankung nicht mehr vorkommen. Blasenentzündungen bei Männern sollten frühzeitig behandelt werden, um ein Übergreifen auf die Prostata zu vermeiden.

Neurologische Erkrankungen
Des Weiteren kann eine Schädigung der Nerven, die die Blase versorgen, je nach Lage des Schadens, sowohl zu einer Urininkontinenz als auch zu einem erhöhten Restharn führen. Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, aber auch Bandscheibenvorfälle oder Quer­schnittlähmungen gehören in diese Gruppe der Nerven­erkrankungen.

Blasenkrebs
Plötzliche Veränderungen beim Wasserlassen können zudem auf einen - allerdings eher selten auftretenden - Blasenkrebs hindeuten, vor allem wenn noch eine schmerzlose Blutung im Urin bemerkt wird.weniger

Zusammenfassung

  • Häufigster Grund für Probleme beim Wasserlassen ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Eine Prostatavergrößerung kann zur Überlaufblase und zur Drang-Inkontinenz führen
  • Je nach Ursache kann eine Inkontinenz mit Medikamenten, Beckenbodentraining oder Operationen behandelt werden
  • Blutdrucksenkende Medikamente (z.B. Beta-Blocker) können als Nebenwirkung den Harndrang erhöhen
  • Stress-Inkontinenz ist meist die Folge einer vollständigen Prostataentfernung, Übergewicht erhöht das Risiko der Stress-Inkontinenz zusätzlich
  • In seltenen Fällen können auch Entzündungen, neurologische Erkrankungen oder Blasenkrebs zu Inkontinenzstörungen führen

 

Letzte Aktualisierung: August 2016


Meldungen zum Thema

Pille gegen das Alter? - Patienteninfo zu Testosteron-Mangel

Logo Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)

Über Sinn und Nutzen von Testosteron-Mitteln bei einem altersbedingt niedrigen Hormonspiegel klärt eine neue Patienteninformation der KBV auf. Unter dem Titel „Wechseljahre bei Männern - gibt es das?“ erfahren Patienten mehr über das Hormon und mögliche Beschwerden.

>> weiter

Neuer Wirkstoff lässt Hodentumoren schrumpfen

Logo Universität Bonn

Ein neuer Wirkstoff hilft möglicherweise gegen schwere Formen von Hodenkrebs, die auf andere Therapien nur ungenügend ansprechen. In Mäusen tötet die Substanz entartete Zellen ab und lässt Hodentumoren schrumpfen. Das konnten Forscher der Universität Bonn in einer aktuellen Studie zeigen.

>> weiter

Krebs der Harnblase und Prostata im Doppelpack

Logo ONKO Internetportal Deutsche Krebsgesellschaft

Nicht selten leiden Patienten, die sich bei fortgeschrittenem Harnblasenkrebs einer Operation unterziehen müssen, auch an Prostatakrebs

Wenn sich Patienten wegen fortgeschrittenem Harnblasenkrebs einer Operation mit Entfernung der Harnblase unterziehen müssen, lohnt immer auch der Blick auf die Prostata: Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Urologic Oncology berichteten, ist bei vielen Betroffenen auch die Prostata von einem bösartigen Tumor befallen.

>> weiter

Weiterer verstärkter Anstieg von Syphilis-Infektionen bei Männern, die Sex mit Männern (MSM) haben

Logo Epidemiologisches Bulletin

Dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden im Jahr 2015 insgesamt 6.834 Syphilis-Fälle gemeldet, damit lag die Zahl der gemeldeten Fälle um 19,4% höher als im Jahr 2014. Der seit 2010 zu beobachtende Anstieg hat sich damit nicht nur fortgesetzt, sondern verstärkte sich sogar. Diese Entwicklung lässt sich auch in zahlreichen anderen Ländern weltweit beobachten.

>> weiter

Prostatakrebs-Studie PREFERE wird nicht fortgeführt

Logo PREFERE - Die Deutsche Prostatakrebs-Studie

Die Deutsche Krebshilfe, die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen werden die PREFERE-Studie zur Bewertung der gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs nicht fortführen und die Studienförderung zum 31. Dezember 2016 beenden, weil die Zahl der eingeschriebenen Patienten weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

>> weiter

IGeL-Monitor: Die aktuelle Diskussion um den PSA-Test

Logo IGeL-Monitor

Derzeit wird in den Medien der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs diskutiert. Der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) hat hierzu eine Stellungnahme verfasst.

>> weiter

30 Jahre Krebsinformationsdienst

Logo Deutsches Krebsforschungszentrum

Jedes Jahr erkranken mehr Menschen an Krebs, 2015 waren es rund 490.000 neu Betroffene allein in Deutschland. So ist es nicht überraschend, dass auch der Bedarf nach zuverlässiger Information kontinuierlich steigt: Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortete im vergangenen Jahr rund 34.000 individuelle Anfragen aus ganz Deutschland - so viele wie nie zuvor! Jeden Monat informierten sich außerdem zwischen 450.000 und 635.000 Nutzerinnen und Nutzer auf den Internetseiten www.krebsinformationsdienst.de .

>> weiter

Erektile Dysfunktion: Was kann helfen?

Logo BR Bayerisches Fernsehen

Wer Probleme hat, in der Liebe seinen Mann zu stehen, ist oft allein. Impotenz oder Erektile Dysfunktion kann viele Ursachen haben. Nur wenige trauen sich, sexuelle Probleme offen anzusprechen. Ein Fehler, denn Erektionsprobleme können auf gefährliche Krankheiten hinweisen und sind erfolgreich behandelbar. In der Sendung „Gesundheit!“ des BR Fernsehens vom 14.11.2016 wurden typische Ursachen der Erektilen Dysfunktion erläutert.

>> weiter

Leben mit Prostatakrebs: Wie geht es nach der Behandlung weiter?

Logo Krebsinformationsdienst

Zwei aktuelle Texte des Krebsinformationsdienstes bieten einen Überblick

Eine Krebserkrankung kann für Betroffene sehr belastend sein. Sie haben daher die Möglichkeit, nach der Behandlung eine gezielte Rehabilitation zu machen - das gilt auch für Männer mit Prostatakrebs. Sowohl während einer Rehabilitation wie auch in der Nachsorge sollte man sich nicht scheuen, Beschwerden wie Inkontinenz, Impotenz oder andere Probleme anzusprechen - sie sind keine Tabuthemen, und selbst sehr belastende Beschwerden lassen sich zumindest lindern.

>> weiter

Testosteron: Therapie mit Nebenwirkungen

Logo NDR

Männer über 40 Jahren können an altersbedingten Beschwerden wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Erektionsstörungen und nachlassendem Geschlechtstrieb leiden. Gegen die Wechseljahre des Mannes wird häufig eine Hormontherapie mit künstlichem Testosteron verschrieben. Doch Ärztinnen und Ärzte warnen vor möglichen Nebenwirkungen.

>> weiter

neueste Meldung vom 19.01.2017

Marginalspalte zurück zur Sprungliste

Gesundheitsbericht­erstattung zu Harn­inkontinenz - GBE-Heft 39

Harninkontinenz ist ein häufiges, jedoch immer noch stark tabui­siertes Problem. Auch sind Vorurteile noch sehr verbreitet und erschweren eine sach­gerechte Versorgung und erfolg­reiche Prävention. Das Heft 39 der Gesundheits­bericht­erstattung (GBE) enthält auf 50 Seiten Kapitel zur Verbreitung, zu Ursachen, Prävention, Behand­lung, Folgen für die Lebens­qualität und Krankheits­kosten.

Wie funktioniert die Prostata?

Logo Gesundheitsinformation.de

Die Prostata - auch Vorsteher­drüse genannt - ist eine etwa kastanien­große, circa 30 Gramm schwere Drüse, die zu den inneren Ge­schlechts­organen des Mannes gehört. Die wichtigste Aufgabe der Prostata ist es, ein Sekret zu bilden, das zusammen mit den Samen­zellen aus dem Hoden und der Flüssig­keit anderer Drüsen das Sperma ergibt. Die Muskel­fasern der Vorsteher­drüse sorgen außer­dem dafür, dass das Sperma beim Samen­erguss mit Schwung in die Harnröhre und nach außen befördert wird.

Gutartige Prostatavergrößerung

Logo Gesundheitsinformation.de

Im Spezial des Portals gesund­heits­information.de finden Sie zahlreiche Informationen dazu, wie gutartige Prostata­ver­größerungen behandelt werden können und was Männer selbst tun können, um mit ihren Beschwerden umzugehen:

Gesundheitsbericht­erstattung zu Prostataerkrankungen - GBE-Heft 36

Sie ist eine kastaniengroße Drüse und bereitet vielen Männern vor allem im Alter Be­schwer­den - die Prostata. Sie wird auch Vorsteher­drüse ge­nannt. Die Prostata, die unter der Harn­blase liegt, bildet gut­artige und bösartige Tumore, sie kann auch durch Ent­zün­dungen und nicht entzünd­liche Prozesse gesund­heitliche Probleme verursachen. Da Prostata­er­kran­kungen vor allem im Alter auftreten und da die Zahl älterer Menschen steigt, ist mit einer steigenden Zahl von Erkran­kungen zu rechnen. Die ver­schie­denen Prostata­erkran­kungen thematisiert das 36. Heft der Gesundheits­bericht­erstattung (GBE). Das GBE-Heft enthält auf 25 Seiten Kapitel zur Verbrei­tung, zu Risiko­faktoren, Präven­tion und Früh­erkennung, Diag­nostik, Therapie, Rehabili­tation, Lebens­qualität und Krankheits­kosten.

Initiative Hygienebehälter in Herrentoiletten

Der Bundesverband Prostata­krebs Selbsthilfe e.V. (BPS) setzt sich in Zusammen­arbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststätten­verband e. V. (Dehoga) dafür ein, das Thema Inkontinenz von Männern in der Öffentlichkeit zu platzieren und Hotels und Gast­stätten zu motivieren, in ihren öffentlichen Herren­toiletten Hygiene­behälter zu installieren. Ebenfalls sind alle Kranken­häuser wie auch alle öffent­lichen Institutionen und Bundes-, Landes- und Kom­munal­behörden aufgefordert sich an dieser Initiative zu beteiligen. Die Teil­nehmer kenn­zeichnen ihre WC mit einem entsprechen­dem Pikto­gramm. Teilnehmende Kooperations­partner können auf der Website der Initiative recherchiert werden.