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Antibiotika

Junger Mann in Apotheke betrachtet Medikament

Zusammenfassung

Die Einführung von Antibiotika zur Behandlung von Infektions­krankheiten zählt zu den be­deutendsten Fort­schritten der Medizin im 20. Jahrhundert. Allein in Deutschland werden ca. 250 bis 300 Tonnen Antibiotika jährlich an Patientinnen und Patienten verordnet, 85 Prozent davon in der ärztlichen Praxis. Damit gehören sie zu einer der verordnungsstärksten Arznei­mittel­gruppen.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Anfang der 1970er Jahre glaubte man, mittels Antibiotika bald sämtliche Erreger behandeln und in den Griff zu bekommen. Inzwischen mehren sich Meldungen über Keime, gegen die die gängigen Antibiotika unwirksam sind. So sterben derzeit jährlich 20 Millionen Menschen weltweit an Infektions­krank­heiten, die durch den Einsatz von Antibiotika als besiegt galten. Das größte Problem ist die Resistenz­entwicklung, da die Mittel bei resistent gewordenen Erregern nicht mehr wirken.

Hier finden Sie qualitätsgesicherte und verlässliche Informationen rund um das Thema Antibiotika

 

Seit Juni 2015 bietet die Bundeszentrale für gesund­heitliche Aufklärung ein Merkblatt zu Antibiotika und wie Resistenzen vermieden werden können. Zum Merkblatt: "Alle reden von Antibiotika­resistenz... Aber was ist das eigentlich?"

 

Zusammenfassung

  • Antibiotika gehören zu den am meisten verordneten Arzneimitteln in Deutschland
  • Viele Erreger werden mit der Zeit resistent gegen Antibiotika. Deshalb ist bei der Dosierung, Verordnung und Einnahme von Antibiotika besondere Sorgfalt nötig

 

Letzte Aktualisierung: Juli 2016


Meldungen zum Thema

Medikamente können das Risiko eines Sekundenschlafs hinter dem Steuer erhöhen

Logo Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)

Akute oder chronische Erkrankungen erfordern zumeist die Einnahme von Medikamenten. Besonders im Frühjahr mit Beginn der Pollenflugzeit müssen viele Menschen sogenannte Antihistaminika gegen ihre Allergie einnehmen. Solche Arzneimittel können allerdings müde machen und damit die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Laut einer Umfrage des DVR sind 20 Prozent der Autofahrer schon einmal am Steuer eingeschlafen (Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen).

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med.info 07 der Deutschen AIDS-Hilfe informiert über sexuelle Funktionsstörungen bei Männern

Logo Deutsche Aids-Hilfe (DAH)

Sexuelle Funktionsstörungen beim Mann können vielfältige Ursachen haben. Im Zusammenhang mit einer HIV-Infektion kommen sie häufig vor. Dabei spielen neben HIV selbst auch andere Erkrankungen eine Rolle. Zudem können die Nebenwirkungen zahlreicher Medikamente sowie die Lebensgewohnheiten auslösend sein. Eine aktuelle Broschüre aus der Reihe med.info der Deutschen AIDS-Hilfe informiert über Ursachen, Diagnose, Vorbeugung und Therapiemöglichkeiten insbesondere der Erektionsstörungen.

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Falsche Viagra & Co.: Bundesrat der Schweiz sagt Fälschern von Medikamenten den Kampf an

Logo Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Der Bundesrat will Medikamentenfälschern das Handwerk legen. Gegen sie soll künftig verdeckt ermittelt werden können. Zudem sollen auf Verpackungen von Heilmitteln Sicherheitsmerkmale angebracht werden können.

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Hepatitis-C-Sofortbehandlung bei schwulen Männern mit HIV senkt Zahl der Neuinfektionen

Logo Deutsche Aids-Hilfe (DAH)

Die Therapie von akuten Hepatitis-C-Infektionen bei HIV-positiven Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), hat in den Niederlanden zu einem drastischen Rückgang bei den HCV-Neuinfektionen in dieser Gruppe geführt. Dies berichtete der Virologe Bart Rijnders Mitte Februar auf der Retroviruskonferenz CROI in Seattle.

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Unterschiedliches Immunsystem: Männer trifft Schnupfen härter als Frauen

Logo SWR Fernsehen

Männerschnupfen ist kein Mythos. Männer erkranken im Vergleich zu Frauen häufiger und schwerer an Infekten. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie: Männer haben weniger Östrogen als Frauen und das beeinflusst die Reaktion auf Viren. In der Studie wurden männliche und weibliche Nasenzellen mit Schnupfenviren infiziert. Die weiblichen waren deutlich resistenter als die männlichen.

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Gendermedizin: Wie wichtig ist der kleine Unterschied?

Logo Xenius

In der Medizin galt lange Zeit der Grundsatz: Männer und Frauen werden gleich behandelt. Dabei gibt es große Unterschiede bei den Geschlechtern, die sich auf das Risiko, die Symptome und die Behandlung von Krankheiten auswirken. Das ARTE-Wissensmagazin "Xenius" ging diesen Fragen in seiner Sendung vom 03.02.2017 auf den Grund.

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Europäischer Antibiotikatag am 18. November 2016

BZgA gibt Empfehlungen für den richtigen Umgang mit Antibiotika

Zur Behandlung von Infektionen beim Menschen, die durch Bakterien verursacht werden, sind Antibiotika die oft einzigen lebensrettenden Arzneimittel. Doch die Anzahl der gegen Antibiotika widerstandsfähigen, sogenannten resistenten Bakterien, nimmt weltweit zu.

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Warnung vor "Viamax Power Sexy Coffee for Males"

Logo Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz

Wegschütten statt trinken: Das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz warnt vor "Viamax Power Sexy Coffee for Males". Das Kaffeepulver zum Auflösen in heißem Wasser enthält einen gefährlichen Mix aus den beiden nicht deklarierten Arzneiwirkstoffen Tadalafil und Sildenafil.

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Verschiedene Medikamente für Männer und Frauen

Logo Deutschlandfunk

Es ist eigentlich kein großes Geheimnis: Männer und Frauen sind biologisch unterschiedlich. Produktmanager machen sich das schon lange zunutze - vom Rasierer bis zum Laufschuh gibt es alles zugeschnitten auf jeweils Mann und Frau. Ausgerechnet wenn es um die Gesundheit geht, wird allerdings gerne angenommen, dass die beiden Geschlechter sich zureichend ähnlich sind. Dem soll die „medizinische Gleichberechtigung“ begegnen.

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Illegaler Wirkstoff: Warnung vor Potenzmittel "Cobra Power"

Logo Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) warnt vor dem illegalen Potenzmittel „Cobra Power“. LUA-Fachleute haben in den Kapseln den Viagra-Wirkstoff Sildenafil nachgewiesen. Was die vom Zoll sichergestellten blauen Kapseln so gefährlich macht: Sildenafil kann Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Verdauungs- und Sehstörungen hervorrufen. Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer Reihe von Herzmedikamenten drohen zum Teil lebensgefährliche Wechselwirkungen.

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neueste Meldung vom 10.03.2017

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Wichtige Information

Die Inhalte auf dieser Webseite dienen der all­gemeinen Information und ersetzen keines­falls die Be­hand­lung durch die Ärztin­/­den Arzt und­/­oder die Beratung durch die Apothekerin­/­den Apotheker. Des Weiteren stellen sie keine Empfehlungen oder Be­wertungen von Therapie­ver­fahren dar. Im Bedarfs­fall sollte immer eine Ärztin­/­ein Arzt aufgesucht werden.

Alle reden von Antibiotikaresistenz... Aber was ist das eigentlich?

Logo Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Antibiotika sind Arzneimittel, die zur Behandlung von bak­teriel­len Infektionen einge­setzt werden. Antibiotika­resistenz entsteht, wenn Bakterien sich so verän­dern, dass diese sich gegen die Wir­kung von Anti­biotika schützen können. Die BZgA informiert in ihrem neuen Merk­blatt über Anti­biotika und wie Resis­tenzen vermieden werden können.

Antibiotika-Resistenzen

Logo Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Die wichtigsten Begriffe zum Thema Antibiotika-Resistenzen. Von A wie Antiinfektiva bis V wie Vancomycin-resistente Entero­kokken (VRE) - und was sich dahinter verbirgt.

DART - Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie

Das Bundesministerium für Gesundheit hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie zahlreichen Verbänden und Organisationen die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) erarbeitet, die sowohl der Antibiotika-Resistenz­be­kämpfung bei Menschen als auch bei Tieren Rechnung trägt.