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Übergewicht zu Leibe rücken

Besonders mit zu­nehmendem Alter setzt sich bei Männern schon ein­mal das eine oder andere Fett­pölster­chen an. Aus dem Wasch­brett­bauch wird ein Wasch­bär­bauch. Diese Ent­wick­lung verläuft meist schleichend und da­her an­fäng­lich ge­wöhn­lich un­be­merkt. Aus einem kleinen Bauch­an­satz entsteht all­mäh­lich Über­ge­wicht mit all seinen negativen Fol­gen für die Ge­sund­heit.

Folgen von Übergewicht

Über Ge­schmack lässt sich streiten - darüber, was gut aussieht auch. Doch un­abhängig von ästhetischen Gesichts­punkten kann Über­gewicht die Lebensqualität der Betroffenen ein­schrän­ken und körperliche wie psychische Probleme und Krank­heit­en ver­ur­sachen. So kön­nen sich aus Über­ge­wicht und be­son­ders aus Adipositas (starkes Über­ge­wicht) Er­kran­kung­en wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Ar­te­ri­o­skle­ro­se ent­wi­ckeln. Auch die Knochen und Gelenke werden verstärkt beansprucht und verschleißen schneller. Es ist da­her wichtig, Über­gewicht, mög­lichst schon im An­fangs­sta­di­um, zu ver­meiden - und sich gesund zu ernähren und aus­rei­chend zu be­we­gen.

Wie viel ist zu viel?

Wir leben in einer Über­fluss­ge­sellschaft und essen häufig mehr, fettreicher und süßer als gut für uns ist. Ein erwachsener Mann, der keiner körperlich anstrengenden Arbeit nach­geht oder Sport betreibt, benötigt rund 2.200 bis 2.500 Kalorien pro Tag. Wie viel Energie Ihr Körper tatsächlich be­nötigt, hängt, ne­ben der körper­lichen Ak­ti­vi­tät, auch davon ab, wie alt Sie sind und wie Ihr Stoffwechsel arbeitet. Ob Sie normal- oder über­ge­wich­tig sind, lässt sich an­hand des Body-Mass-Indexes (BMI) errechnen. Der BMI ist das übliche Maß zur Gewichts­beurteilung und kann fol­gen­der­ma­ßen ermittelt wer­den: Sie teilen Ihr Körpergewicht (in Kilogramm) durch Ihre Körpergröße (in Metern) zum Quadrat. Ein Mann, der bei­spiels­wei­se 85 kg wiegt und 1,80 m groß ist, hat einen BMI von 26,23 (85/1,80²) und wä­re da­mit als leicht über­ge­wich­tig einzustufen. So gel­ten Männer mit einem BMI von 18,5 bis un­ter 25  als normal­gewichtig. Ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht, ab einem BMI von 30 von Adipositas (Fett­lei­big­keit) und von starker Adipositas bei einem Wert von 40 und da­rü­ber.*

* Einteilung nach WHO, Weltgesundheitsorganisation

Schmälern Sie Ihre Energiebilanz

Über­ge­wicht entsteht dann, wenn über längere Zeit hinweg mehr Ener­gie über die Nah­rung aufgenommen, als verbraucht wird. Der Ener­gieüberschuss wird dann in Form von Fett im Körper gespeichert. Für ei­ne Gewichtsabnahme ist es folg­lich er­for­der­lich, ent­we­der weniger Ener­gie aufzunehmen, als verbraucht wird oder aber der Ener­gie­ver­brauch wird durch ei­ne vermehrte körperliche Ak­ti­vi­tät gesteigert. Beide Maß­nah­men zu­sam­men - verringerte Ener­gie­zu­fuhr plus vermehrter Ener­gie­ver­brauch - versprechen den größten Er­folg.
Wichtig hierbei ist jedoch, dass Sie auf gesunde Weise abnehmen. Das heißt, trotz Kalorienreduktion, auf ei­ne vollwertige Er­näh­rung und aus­rei­chend Be­we­gung zu ach­ten so­wie Sport zu trei­ben, oh­ne es hierbei zu über­trei­ben. Besprechen Sie Ihr Vorhaben mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder fra­gen Sie bei Ihrer Kran­ken­kas­se nach ei­nem Kurs- oder Beratungsangebot nach, wel­ches Sie bei Ihren Be­mü­hung­en ge­eig­net un­ter­stüt­zen kann.

So unterstützen Sie sich beim Abnehmen

Wenn Sie langfristig Gewicht reduzieren möchten, ist es wichtig, Ihre Essgewohnheiten zu beobachten und zu prüfen:

  • Beobachten Sie sich selbst: Führen Sie ein Ernährungs­tagebuch, in dem Sie festhalten, was Sie den Tag über gegessen und getrunken haben, zu welcher Tageszeit und wo Sie gegessen haben. Am besten tra­gen Sie diese di­rekt nach je­der Mahl­zeit in Ihr Ernährungstagebuch ein. Sorgen Sie für einen gleich­mäßigen Rhythmus bei der Nah­rungsaufnahme und pla­nen feste Mahl­zeiten ein- das hilft Heißhungerattacken zu verhindern.
     
  • Damit Sie besser kontrollieren können, was Sie essen, die Nah­rung aus­rei­chend kau­en und Ihr Sät­ti­gungs­ge­fühl gut wahr­neh­men kön­nen, sollten Sie sich aus­rei­chend Zeit für Ihre Mahlzeiten neh­men. Essen Sie nicht im Stehen oder Gehen und nicht nebenbei. Vermeiden Sie es auch, beim Essen zu arbeiten, zu lesen oder etwas anderes nebenher zu tun.
     
  • Kei­ne Angst vor Rückfällen: Wenn Sie bei­spiels­wei­se doch einmal eine Heißhungerattacke gepackt hat, verzweifeln Sie nicht - und geben Sie nicht gleich auf. Aus ei­nem  Rückfall lässt sich ler­nen und die Er­fah­rung kann Ihnen helfen, ei­ne ähnliche Si­tu­a­ti­on beim nächsten Mal an­ders zu meis­tern. Notieren Sie sich da­zu in Ihr Ernährungstagebuch, was ge­nau vor der Heißhungerattacke vorgefallen ist, wie Sie sich gefühlt haben und was zu dem Heißhunger geführt haben könnte: Waren Sie verärgert, hatten Sie Lan­ge­wei­le oder waren Sie gestresst? Oder war vielleicht der Abstand zwischen zwei Mahlzeiten zu groß?

Weiterführende und verlässliche Informationen zum Thema Übergewicht und Gewichtsreduktion finden Sie z. B. unter:

 

Letzte Aktualisierung: Mai 2015


Meldungen zum Thema

Risikofaktor Übergewicht: Fit sein ist gut, schlanker sein ist besser

Wer stark übergewichtig ist, kann die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit offenbar auch durch eine sehr gute Fitness nicht ausgleichen. Das lässt eine Studie aus Schweden vermuten, an der 1,3 Millionen Männer teilnahmen.

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Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes am Robert Koch-Institut hat in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt und Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis umfassende Daten und Informationen zur Männergesundheit zusammengetragen und in dem vorliegenden Bericht veröffentlicht.

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"Stoffwechselkrankheit" Darmkrebs: Studie sieht Einfluss von Fettzellen

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Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012: Verbessertes Gesundheitsverhalten, aber auch mehr Übergewichtige

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"Mit 20 fett, mit 50 chronisch krank"

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Fettleibigkeit in jüngeren Jahren hat fatale Folgen. Das verdeutlicht eine dänische Kohortenstudie der Universität Aarhus, in der 6.502 Männer von ihrem 22. Geburtstag bis zu ihrem 55. Lebensjahr beobachtet wurden.

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Europäischer Adipositastag ist der 18. Mai

Männerfüsse auf Personenwaage

Weltweit gibt es immer mehr übergewichtige Menschen. In Deutschland sind 67% der Männer übergewichtig, davon 23% adipös. Adipositas ist eine ausgeprägte Form des Übergewichts. Mit steigendem Alter nimmt dieser Anteil deutlich zu. Übergewicht und Adipositas können Ihre Lebensqualität vermindern und zu körperlichen wie psychischen Problemen und Krankheiten führen.
Das Männergesundheitsportal bietet Ihnen umfassende Informationen zum Thema Adipositas/Übergewicht - folgen Sie dem Link und erfahren Sie mehr.

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Erste Ergebnisse der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland" veröffentlicht

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Das Robert Koch-Institut hat erste Ergebnisse des neuen großen Erwachsenen-Gesundheitssurveys vorgestellt, mit Daten zu Übergewicht, Diabetes, körperlicher Aktivität, psychischer Gesundheit und Funktionseinschränkungen im Alter.

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Versorgung bei Essstörungen optimieren

Blaues Cover der Broschüre Konzept 4

BZgA veröffentlicht Fachheft mit Empfehlungen für integrierte Versorgung von Menschen mit Essstörungen

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neueste Meldung vom 06.01.2016

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Body Mass Index

Bin ich zu dick, zu dünn oder ge­nau rich­tig? Zwar kön­nen Me­ter­maß und Waa­ge diese Fra­gen nicht al­lein be­ant­wor­ten, doch die Mes­sung­en ge­ben Hin­weise da­rauf und hel­fen, das Kör­per­ge­wicht rich­tig ein­zu­ord­nen. Der Bo­dy Mass In­dex (BMI) be­schreibt das Ver­hält­nis von Kör­per­grö­ße zu Kör­per­ge­wicht. Das Be­son­dere am BMI: Er gibt „Spiel­räume“ vor, in de­nen sich das Ge­wicht je nach kör­per­licher Ver­an­lagung be­we­gen kann.