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Urologische Erkrankungen

Blasen- und Prostataerkrankungen sowie Einschränkungen von Potenz und Zeugungsfähigkeit gehören zu Themen, mit denen man(n) sich in der Regel erst dann befasst, wenn sich Beschwerden bemerkbar machen.

Neben Herz-Kreislauferkrankungen, Prostatakrebs sowie dem Prostatitis-Syndrom gehören gutartige Prostatavergrößerungen (BPH) zu den häufigsten Krankheiten bei älteren Männern. An einer BPH erkranken ca. 20 Prozent der Männer zwischen 50 und 59 Jahren und bis zu 70 Pro­zent der über 70-jährigen Männer.

Prostatakrebs ist in Deutschland zurzeit das häufigste Karzinom beim Mann. Jährlich wird bei etwa 57.370 Männern ein Prostata­karzinom neu festgestellt, etwa 13.700 Männer (d.h. rund 24 Prozent) sterben daran. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 72 Jahren.

Erkrankungen von Organen, die zur Harnbildung und Harnableitung benötigt werden, gehören zum medi­zi­nischen Teilgebiet der Urologie. Des Weiteren befasst sich die Urologie mit Er­kran­kungen der männlichen Geschlechts­organe. Ebenso vielfältig wie die Ursachen urologischer Erkran­kungen sind ihre Behandlungsstrategien sowie die Möglichkeiten in der Prävention und in der Nachsorge.

 

Probleme beim Wasserlassen (Miktionsstörungen)

Nicht wenige Männer in der zweiten Lebenshälfte kennen das Problem beim Wasserlassen: Die Blase drückt, Toiletten­gänge tags wie nachts häufen sich, doch das Gefühl der Erleichterung will sich nie so recht einstellen.

 

Infektionen und Entzündungen der Harnwege

Harnwegsinfektionen können auch bei Männern auftreten und zu einem Problem werden, wenn eine vergrößerte Prostata den Harnabfluss stört.

 

Krebserkrankungen

Prostatakrebs ist mit 23 Prozent die häufigste Krebserkrankung und mit 11 Prozent die zweithäufigste Krebs­todesursache bei Männern in Deutschland. Er betrifft vorwiegend ältere Männer, insbesondere in der Altersgruppe zwischen Anfang 50 und Mitte 70. Hodenkrebs ist insgesamt eine eher seltene Krebsart, in der Altersgruppe der 25- bis 45-jährigen Männer jedoch die häufigste. In Deutschland werden jährlich etwa 4.100 Diagnosen auf Hodenkrebs gestellt.

 

Männliche Hormone (Testosterone)

Kommen auch Männer in die Wechseljahre? - Grundsätzlich nein, eine vergleichbare hormonelle Um­stellung wie bei der Frau im Klimak­terium findet beim Mann nicht statt. Ab etwa dem 40. Lebensjahr setzt jedoch eine leichte, kontinuierliche Abnahme des Testosteronspiegels ein.


Letzte Aktualisierung: Februar 2019

Meldungen zum Thema

Am 18.12.2018 wurde im Niedersächsischen Landtag eine landesweite epidemiologische Studie zu Zusammenhängen von Krebshäufungen mit der Erdöl- und Erdgas-Förderung sowie Klärschlammgruben vorgestellt - die sogenannte „Abstandsstudie“. Das Niedersächsische Sozialministerium hatte diese Studie in Auftrag gegeben, nachdem für die Jahre 2014 und 2015 im Landkreis Rotenburg (Wümme) eine erhöhte Neuerkrankungsrate bei hämatologischen Krebserkrankungen von Männern festgestellt worden war.

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Ein internationales Team von Krebsforschern hat das Tumorerbgut von fast 300 Prostatakrebs-Patienten unter die Lupe genommen. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass ein erbgutveränderndes Enzym für die früh auftretenden Mutationen verantwortlich ist. Sie entdeckten außerdem einen möglichen Biomarker, der früh auf aggressiven Verlauf der Erkrankung hinweisen könnte und entwickelten anhand der Mutationsmuster aller Patienten ein Computermodell, das Ärzten dabei hilft, besser zwischen aggressiven und weniger aggressiven Tumoren zu unterscheiden.

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Bei der interstitiellen Brachytherapie werden schwach radioaktive Partikel in die Prostata eingebracht, um einen Tumor gezielt vor Ort zu bestrahlen (Low-Dose-Rate, LDR). Ob dieses Verfahren für Männer mit lokal begrenztem Prostatakrebs im Vergleich zu anderen Therapien Vorteile hat, ist mangels aussagefähiger Daten noch immer eine ungeklärte Frage.

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