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Suchtprävention

Sucht und Suchtprävention

Jährlich sterben in Deutschland mindestens 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, weitere 40.000 Menschen sterben an den Folgen schädlichen Alkoholkonsums und etwa 1.300 Todesfälle im Jahr geschehen in Folge illegalen Drogenmissbrauchs. Zielgerichtete und auf wissenschaftlichen Ergebnissen gestützte Suchtprävention kann einen bedeutsamen Beitrag dazu leisten, die Bevölkerungs­gesundheit zu steigern, die gesellschaftliche Kosten zu senken und die Lebensqualität zu erhöhen.

 

Leben ohne Rauch

Keine an­de­re Zi­ga­ret­te wird so oft geraucht wie die letz­te. Im­mer wie­der neh­men sich Rau­che­rin­nen und Rau­cher vor, ih­re Fin­ger von Zi­ga­ret­ten zu las­sen, und grei­fen dann doch er­neut zu. Die Macht der Ge­wohn­heit ist zu stark. Um ganz mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren, ist es wich­tig, mo­ti­viert zu sein.

 

Ein Gläschen in Ehren

Al­ko­hol ist ein fester Be­stand­teil unserer Ge­sell­schaft. In manchen Grup­pen müs­sen sich Nicht-­Trinker so­gar recht­fer­ti­gen, denn ge­ra­de in rein männlichen Freundes­kreisen ist Trin­ken oft auch Ri­tu­al. Wichtig ist, den eigenen Kon­sum im Au­ge zu be­hal­ten.

 

Letzte Aktualisierung: Januar 2020

Meldungen zum Thema

„Raucher haben ein etwa doppelt so hohes Risiko für einen Hirn­infarkt und ein doppelt bis vierfach erhöh­tes Risiko für eine Gehirn­blutung“, erklärt Miriam Mashkoori, Präventions­expertin der Stiftung Deutsche Schlag­anfall-Hilfe. Noch gefährlicher wird es, wenn noch andere Risiko­faktoren hinzukommen.

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Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2020 informieren das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über die Risiken des Rauchens.

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Neuer BZgA-Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Zusammenarbeit mit der Bundesärzte­kammer einen neuen Leitfaden zum Thema Alkoholkonsum entwickelt. Der Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, Gespräche zum Thema Alkohol mit Patientinnen und Patienten so zu führen, dass diese sich gut beraten fühlen. Unter dem Titel „Alkoholkonsum bei Patientinnen und Patienten ansprechen. Ärztliches Manual zur Prävention und Behandlung von riskantem, schädlichem und abhängigem Konsum“ ist der Leitfaden ab sofort kostenfrei bei der BZgA bestellbar.

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