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Medikamente

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Forschungsprojekt sammelt Erkenntnisse für Prävention und Suchtberatung bei schwulen und bisexuellen Männern

Chemische Drogen wie Methamphetamin, Ketamin oder „Liquid Ecstasy“ steigern die Lust beim Sex. Gleichzeitig birgt der so genannte „Chemsex“ gesundheitliche Risiken. Diese Form des Konsums tritt vor allem in der Gruppe der Männer, die mit Männern Sex haben (MSM) auf. Daten dazu gibt es in Deutschland bislang kaum.

Am 1. September startet eine Studie, die dem Phänomen „Chemsex“ auf den Grund geht. Auf www.chemsexstudy.de werden schwule und bisexuelle Männer zum Substanzkonsum und ihrem psychischen Wohlbefinden befragt. Sie sind eine Personengruppe, die aufgrund von Stigmatisierungs- und Diskriminierungserfahrungen anfällig für psychische Erkrankungen und HIV-Infektionen ist. Vermutlich ist deshalb auch der Substanzkonsum hier höher als im Bundesdurchschnitt.

Zitiert nach: Meldung der Deutschen AIDS-Hilfe vom 03.09.2018

Zur Onlinebefragung des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW): www.chemsexstudy.de

Im Männergesundheitsportal finden Sie weitere Informationen hierzu in den Bereichen Suchtprävention sowie Infomaterial.