Hauptnavigation zurück zur Sprungliste

  1. Aktuell
    1. Aktuelle Meldungen
    2. Aktuelle Termine
  2. Themen
    1. Darmkrebs
      1. Was ist Darmkrebs?
        1. Erkrankungsrisiko
        2. Ursachen und Risikofaktoren
        3. Anzeichen
      2. Früherkennung
        1. Erkennen
        2. Nutzen und Risiken
        3. Auf einen Blick
      3. Behandlung
      4. Vorbeugung
      5. Quellen
    2. Ernährung
      1. Am Arbeitsplatz
      2. Eckpfeiler der Ernährung
      3. Gut fürs Herz
      4. Übergewicht
      5. Mehr zu Ernährung
    3. Fitness & Sport
      1. Bewegung im Alltag
      2. Bewegtes Leben
      3. Krankheiten vorbeugen
      4. Passende Sportarten
      5. Mehr zu Fitness & Sport
    4. Früherkennung
      1. Gesundheits-Check-up
      2. Krebs-Früherkennung
      3. Zahnkontrolle
      4. Mehr zu Früherkennung
    5. Gesunder Schlaf
      1. Was ist Schlaf
        1. Schlafphasen
        2. Schlafdauer
        3. Phänomen Sekundenschlaf
      2. Schlafstörungen
        1. Schlafapnoe
        2. Chronische Insomnie
        3. Restless-Legs-Syndrom
        4. Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörung
        5. Narkolepsie
      3. Männliche Bewältigungsstrategien
      4. Regeln für einen gesunden Schlaf
      5. Quellen
    6. Gesundheits-Apps
    7. Herz- Kreislaufgesundheit
      1. Herzgesund Leben
      2. Herz-Kreislauf­erkrankungen
        1. Ursachen und Risikofaktoren
        2. Koronare Herzkrankheit
        3. Herzschwäche
        4. Herzrhythmusstörungen
        5. Akutbeschwerden und Notfälle
      3. Behandlung
      4. Rehabilitation
      5. Quellen
    8. Medikamente
      1. Wichtiges zu Medikamenten
        1. Medikamente und mehr
        2. Apotheken- und verschreibungspflichtig
        3. Darreichungsformen
        4. Haltbarkeit, Aufbewahrung und Entsorgung
        5. Medikamente aus dem Internet
      2. Wechselwirkungen
        1. zwischen Medikamenten
        2. mit Nahrungsmitteln
        3. mit Nahrungs­ergänzungsmitteln
      3. Medikamente und Risikogruppen
        1. im Alter
      4. Missbrauch und Abhängigkeit
        1. Wirkstoffe mit Missbrauchs- bzw. Abhängigkeitspotenzial
        2. Medikamentenmissbrauch am Arbeitsplatz
        3. Präventivmaßnahmen
      5. Antibiotika
        1. Was sind Antibiotika?
        2. Die richtige Einnahme
        3. Haltbarkeit, Aufbewahrung und Entsorgung
        4. Wechsel-, Nebenwirkungen
        5. Folgen des sorglosen Umgangs
        6. Lebensmittel
        7. 9 Empfehlungen
      6. Glossar
      7. Quellen
    9. Psychische Erkrankungen
      1. Wenn Arbeit auf die Seele schlägt
      2. Depression
      3. Männer leiden unbemerkt
      4. Mehr zu Psychische Erkrankungen
    10. Psychische Gesundheit
      1. Erholung und Erholungsphasen
      2. Stressbewältigung
      3. Work-Life-Balance
      4. Selbstorganisation - Eine Hilfe im Stress
      5. Effektiv entspannen
      6. Mehr zu Psychische Gesundheit
    11. Suchtprävention
      1. Leben ohne Rauch
      2. Ein Gläschen in Ehren
      3. Glücks­spielsucht
    12. Urologische Erkrankungen
      1. Nieren, Harnwege und Probleme beim Wasserlassen
      2. Infektionen und Entzündungen der Harnwege
      3. Krebserkrankungen
      4. Männliche Hormone (Testosterone)
      5. Sexualität
  3. Interaktiv
    1. Hätten Sie’s gewusst?
      1. Der Männliche Körper
        1. Energiebedarf
        2. Körperliche Veränderungen
      2. Gesund Leben
        1. Gesunde Ernährung
        2. Fitness & Sport
      3. Gesunder Schlaf
        1. Schlafstörungen
        2. Schlafphasen
        3. Schlafdauer
        4. Schlafapnoe
        5. Einschlafhilfen
      4. Erkrankungen
        1. Alkohol
        2. Darmkrebs
        3. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
        4. Psychische Erkrankungen
        5. Rauchen
        6. Urologische Erkrankungen
      5. Medikamente
        1. Entsorgung von Medikamenten
        2. Antibiotika
        3. Die richtige Einnahme von Antibiotika
        4. Wechselwirkung bei Medikamenten
  4. Veranstaltungen
    1. 4. Männergesundheits­konferenz
      1. Programm
      2. Fotogalerie
    2. 3. Männergesundheits­kongress
      1. Programm / Vorträge
      2. Fotogalerie
      3. Graphic Recording
      4. Kongressfilm
    3. 2. Männergesundheits­kongress
      1. Programm / Vorträge
      2. Fotogalerie
    4. 1. Männer­gesundheits­kongress
      1. Programm / Vorträge
      2. Fotogalerie
      3. Impressionen
      4. Männer in der Gesellschaft
      5. Männer als Patienten
      6. Männer und Bewegung
      7. Der Männergesund­heitsbericht des RKI
      8. Männer und Gleichstellungspolitik
      9. Was brauchen Jungen?
      10. Über den Tellerrand geschaut!
      11. Moderne Prävention und Versorgung für Männer
      12. Das Konzept Diversity - Zugangswege zu Männern
    5. BZgA-Fachforum
  5. Infomaterial
    1. Wissensreihe Männergesundheit
    2. Aids- und STI-Aufklärung
    3. Alkohol­prävention
    4. Familienplanung
    5. Förderung des Nichtrauchens
    6. Glücksspielsucht
    7. Sexualaufklärung
    8. Suchtvorbeugung
    9. Fachpublikationen
  6. Qualität
    1. Arbeitskreis
    2. Qualitätsstandards
  7. Service
    1. FAQ
      1. Diabetes
      2. Essstoerungen
      3. Familie & Beruf
      4. Familienplanung
      5. Rauchen
      6. Schwanger­schafts­konflikt
      7. Sexualität
    2. Beratungsstellen
    3. Voll­text­suche
    4. Daten und Fakten
    5. Newsletter
    6. RSS-Feed
    7. Kontakt
    8. Feedback
    9. Presse

Volltextsuche zurück zur Sprungliste

Suche

ThemenThemen

Icon Facebook Icon Twitter Icon Delicious Icon Digg Icon Bookmark

Seiteninhalt zurück zur Sprungliste

Herzgesund Leben

Herzgesund Leben_Hände halten Plastikherz

Zusammenfassung

Unser Herz verrichtet jeden Tag seine unverzichtbare Arbeit und meistens nehmen wir davon nichts wahr. Mit einer aktiven gesundheitsbewussten Lebensweise können Sie dazu beitragen, dass Ihr Herz und Ihre Gefäße lange fit bleiben. Schon mit ein wenig Bewegung am Tag, einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, Stressabbau und dem Verzicht aufs Rauchen tun Sie Ihren Gefäßen einen großen Gefallen. Zudem sollten Sie wichtige Risiko­faktoren, wie einen hohen Blut­druck oder hohe Cholesterinwerte, kennen und bei sich messen lassen. Sollten Sie einen erhöhten Blutdruck oder Cholesterinspiegel haben, ist möglicherweise eine Behandlung nötig. Auch eine unerkannte und unbehandelte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann das Risiko für einen Herzinfarkt oder auch Schlaganfall deutlich erhöhen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin darüber.

Bewegung

Herzgesund Leben mit Bewegung_Sportshuhe und Fußball Regelmäßiges körperliches Training ist sehr effizient zur Vorbeugung und bei der Behandlung von Herz-Kreislauf­er­krankungen. Durch regelmäßige Bewe­gung können Sie Ihren Blutdruck senken, Ihren Zuckerstoffwechsel verbessern und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Versuchen Sie eine Aktivität zu finden, die Ihnen Spaß macht und die sich gut in Ihren Alltag integrieren lässt, damit Sie sich auch langfristig zum Sport motivieren können.

Natürlich müssen Sie keinen Leistungssport betreiben: Regelmäßiges, moderates Training von mindestens 30 Minuten pro Tag an mindesten fünf Tagen die Woche - oder alternativ 15 Minuten bei höherer Intensität - gilt als optimal, um lange gesund und fit zu bleiben. Besonders geeignete Sportarten sind beispielsweise Walken, Joggen, Schwimmen, Radfahren oder Wandern.

Auch wenn Sie bereits an einer Herz-Kreislauferkrankung leiden, gibt es keinen Grund auf Bewegung zu verzichten. Im Gegenteil, ein regelmäßiges Ausdauertraining stärkt den Herzmuskel und sorgt längerfristig für eine bessere Durchblutung des Herzens. Muskuläres Krafttraining ist eine sinnvolle Ergänzung zum Ausdauertraining. Die Kombination von Kraft- und Aus­dauer­training kann bei Ihnen zu erstaunlichen Effekten, insbesondere auch bei der Behand­lung von erhöhtem Blut­druck, Blut­fetten oder Blut­zucker­werten, führen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt darüber, welches Training und welche Intensität für Sie geeignet sind. Ein Pulsmessgerät kann dann dabei helfen, dass Sie sich nicht überlasten. Zu Beginn ist es für viele Menschen hilfreich sich einer Herzsportgruppe anzuschließen, die von medizinisch geschultem Personal geleitet wird. weniger

Ernährung

Herzgesund Leben_Gesunde Ernährung mit Brokkoli Im stressigen Alltag ist es nicht immer leicht, sich gesund zu ernähren. Dennoch bildet eine ausgewogene Ernährung einen wichtigen Eckpfeiler für die Herz-Kreislaufgesundheit und kann Ihnen helfen, Ihr Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken.

Dabei gilt es zum einen darauf zu achten, dass die Menge der aufgenommenen Nahrung den Bedarf nicht übersteigt, denn Übergewicht hat viele negative Folgen für die Gesundheit. Ein Body-Mass-Index zwischen 22 und 25 kg/m2 gilt als ideal für die Gefäßgesundheit. Zum anderen ist die richtige Mischung entscheidend und anstelle des saftigen Steaks und der knackigen Wurst gehören häufiger auch frische Lebensmittel und Getreideprodukte auf den Tisch.

Zu den grundlegenden Regeln einer gesunden Ernährung zählen:

  • Wenig gesättigte Fettsäuren, stattdessen mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Fertiggerichte und Fast-Food nach Möglichkeit vermeiden
  • Stark gesalzene oder gepökelte Speisen eher vermeiden
  • 30-45g Ballaststoffe täglich, möglichst aus Vollkornprodukten
  • Mehr als 200g Obst und 200g Gemüse täglich
  • 1-2 Mal pro Woche Fisch, davon einmal Fettfisch (z.B. Lachs oder Makrele)
  • ca. 30g ungesalzene Nüsse täglich
  • Alkohol in Maßen und nicht täglich (maximal 20-24g reinen Alkohol pro Tag für Männer, z.B. 2 Gläser Bier (0,25 l))
  • Gezuckerte Getränke möglichst vermeiden

Viele Studien belegen mittlerweile den Nutzen einer gesunden Ernährung für die Gefäßgesundheit. Wenn Sie zum Beispiel mindestens sieben Gramm zusätzliche Ballaststoffe (z.B. aus Vollkornprodukten oder Nüssen) pro Tag zu sich nehmen, können Sie das Risiko für Gefäßablagerungen um bis zu 9 Prozent senken. Die europäische Gesell­schaft für Kardio­logie aber auch die Deutsche Gesellschaft für Kardio­logie und die Deutsche Herz­stiftung empfehlen eine mediterrane Kost, um sich herzgesund zu ernähren. Beziehen Sie in Ihren täglichen Speise­plan beispiels­weise mehr Obst und Gemüse, Hülsen­früchte und Voll­korn­produkte sowie Fisch und ungesättigte Fette (z.B. Olivenöl) ein. Achten Sie im Gegenzug auf einen geringeren Konsum von rotem Fleisch und gesättigten (tierischen) Fetten.

Dennoch müssen Sie kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie sich nicht immer an alle Regeln halten. Wichtig ist es auch, mit Genuss zu essen, ohne ständig ein schlechtes Gewissen zu haben. Versuchen Sie Ihre Ernährung schrittweise umzustellen und Ihr Körper wird es Ihnen danken. In Kochkursen zum Thema gesunde Ernährung können Sie sich Anregungen holen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. weniger

Rauchen

Herzgesund Leben_Mann lehnt Zigaretten ab Wenn Sie Raucher sind, dann hören Sie wahrscheinlich nicht zum ersten Mal, dass Rauchen ungesund ist. Im Durchschnitt sterben Raucher 10 Jahre früher als Nichtraucher und in 50 Prozent der Fälle steht der Tod eines Rauchers mit dem Rauchen in Zusammenhang. Die vorzeitige und vermeidbare Sterblichkeit trifft regelmäßige Raucher bereits ab dem mittleren Lebensalter. Herz-Kreislauferkrankungen machen die Hälfte der durch das Rauchen bedingten Todesfälle aus.

Die gute Nachricht ist, dass viele Raucher gerne mit dem Rauchen aufhören möchten - die schlechte, dass dies für viele Menschen nicht einfach ist. Ein Rauchstopp lohnt sich immer, gerade auch nach Eintritt einer Herz-Kreislauferkrankung. Sie müssen den Entzug jedoch nicht alleine schaffen. Viele Krankenhäuser vermitteln direkt nach einem Herzinfarkt Raucherentwöhnungskurse und auch Ihre Hausärztin beziehungsweise Ihr Hausarzt kann Ihnen Anlaufstellen nennen. Medikamente oder Nikotinersatzprodukte können Ihnen den Entzug erleichtern und das Verlangen abmildern. Um ganz mit dem Rauchen aufzuhören, ist es wichtig, motiviert zu sein, praktische Tipps können Ihnen dabei helfen.weniger

Stressbewältigung

Herzgesund Leben_Stressbewältigung_Himmel mit Wolker Auch bestimmte Formen von psychischem Stress und psychischen Störungen können Herz-Kreis­lauf­erkrankungen begüns­tigen. Dauerstress geht mit ständig erhöhten Stresshormonen einher, die den Blutdruck steigern können und sich nicht nur auf Herz und Kreislauf negativ auswirken.

Es gibt viele Maßnahmen, mit denen Sie Stress abbauen und Ihre seelische Gesundheit fördern können. Probieren Sie einfach einige aus und finden Sie heraus welche Ihnen am besten hilft:

  • Körperliche Bewegung: Sport kann Wunder wirken gegen Stress und auch bei Schlafstörungen ist Bewegung ein wirksames Mittel.
  • Entspannungstechniken: Einfache Dehnübungen, Yoga, autogenes Training oder Spazieren gehen können Stress wirksam abbauen.
  • Hobbys helfen Ihnen dabei, positive Energie zu tanken und sich vom alltäglichen Stress abzulenken.
  • Stressfaktoren bekämpfen: Wenn Sie die Ursache für Ihren Stress kennen, dann versuchen Sie daran zu arbeiten. Natürlich ist das nicht immer einfach. Besonders wenn sich Aufgaben im Job oder auch im Privatleben häufen, führt das schnell zu Stress. Besonders unerledigte Aufgaben können eine starke Stress­belas­tung sein. Um diesen Teufels­kreis zu durchbrechen, ist es wichtig, gut organisiert zu sein.
  • Im Falle ausgeprägter Störungen Ihrer seelischen Gesund­heit wie z.B. Depressivität, schwere Schlaf­störungen oder Angst­zuständen fragen Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin, welche Behandlungs­mög­lich­keiten verfügbar sind.

weniger

Behandlung von Risikofaktoren

Es ist eindeutig belegt, dass eine medikamen­töse Behandlung der Risiko­faktoren hoher Blut­druck, hohes Cholesterin und Diabetes mellitus das Leben verlängern kann. Lassen Sie deshalb diese Risiko­faktoren durch Ihre Ärztin/Ihren Arzt prüfen. Erhöhte Werte können Sie durch Änderungen in Ihrem Lebens­stil senken. Sollte dies nicht ausreichen, können auch Medikamente helfen.

Allgemeine Zielwerte für die wichtigsten Risikofaktoren sind:

  • Blutdruck: < 140mmHg systolisch  und < 90mmHg diastolisch
  • LDL-Cholesterin (das sogenannte „schlechte“ Cholesterin): < 70 mg/dl bei Menschen mit Herz-/Gefäßerkrankungen, bei gesunden Menschen mit Risikofaktoren  < 100 mg/dl bzw. < 115 mg/dl (abhängig vom Gesamtrisiko der Person)
  • Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c bei Diabetikern: < 7,0 %

Es ist wichtig, dass Sie die medikamentöse Behandlung eines Risikofaktors engmaschig mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt absprechen. Vor allem sollten Sie nicht eigenständig verordnete Medikamente absetzen, sondern Änderungen immer medizinisch abklären lassen. weniger

Früherkennungsuntersuchungen

Herzgesund Leben_Termin für Früherkennungsuntersuchung Ab einem Alter von 35 Jahren bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland alle zwei Jahre den sogenannten „Check-up 35". Gerade Männer halten oftmals nicht viel von der Idee zum Check-up zu gehen, da sie sich eigentlich ganz gesund fühlen. Dabei sollten Sie jedoch bedenken, dass viele Erkrankungen, darunter auch Erkrankungen des Herzens, am Anfang oftmals keine Symptome zeigen.

Beim Check-up-35 erwartet Sie zunächst ein ausführliches Gespräch, in dem die Ärztin/der Arzt ihre Krankengeschichte sowie Ihre möglichen Risikofaktoren mit Ihnen bespricht. Bei der körperlichen Untersuchung misst die Ärztin/der Arzt den Blutdruck und ermittelt Ihre Blutzucker- und Cholesterinwerte, um Ihr Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen besser abschätzen zu können.

Wenn in Ihrer Familie besonders viele Herz-Kreislauferkrankungen vorkommen oder Sie sehr viele Risikofaktoren haben (zum Beispiel Rauchen, familiär bedingte Erhöhung der Cholesterinwerte, hoher Blutdruck, Diabetes), dann kann es sinnvoll sein, auch schon vor dem 35. Lebensjahr eine Früherkennungsuntersuchung durchführen zu lassen.

Männer mit Bluthochdruck haben ein erhöhtes Risiko für ein Aneurysma der Bauchschlagader. Ab einem Alter von 65 Jahren haben gesetzlich krankenversicherte Männer Anspruch auf eine einmalige Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. weniger

Zusammenfassung

  • Mit einer gesundheitsbewussten Lebensweise können Sie Ihr Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen aktiv verringern
  • Regelmäßige Bewegung im Alltag und eine gesunde Ernährung helfen Erkrankungen vorzubeugen
  • Um erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören, stehen Ihnen zahlreiche Methoden wie z.B. Raucherentwöhnungskurse zur Verfügung
  • Psychischer Stress kann die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen. Es gibt verschiedene Methoden, Stress zu reduzieren
  • Liegen bei Ihnen Risikofaktoren wie hoher Blutdruck oder ein hohes Cholesterin vor, sollten Sie diese ärztlich behandeln lassen. Früherkennungsuntersuchungen können helfen, gesundheitliche Risiken und Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen

 

Der Text wurde in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. erstellt.

 

Letzte Aktualisierung: Juli 2017

Marginalspalte zurück zur Sprungliste

Herzgesunde Ernährung

Eine herzgesunde Ernährung kann helfen, Blutfettwerte günstig zu beeinflussen und das Risiko für koronare Herz­krank­heiten zu senken. Im Männer­ge­sund­heits­portal erhalten Sie Tipps, wie Sie sich herzgesund ernähren können.

Alles auf einen Blick: Früherkennung

Logo Gesundheitsinformation.de

Informationen des Instituts für Qualität und Wirt­schaft­lichkeit im Gesund­heits­wesen (IQWiG), die Ihnen bei der Ent­scheidung zu einer Früh­erkennungs­unter­suchung helfen können.

10 Goldene Regeln für Bewegung

Logo IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

Die 10 Goldenen Regeln der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) geben Ihnen hilfreiche Tipps an die Hand, wie Sie mit Sport gesund und fit bleiben können - und sich vor möglichen Überlastungen schützen.

Das "Rezept für Bewegung"

Ärztinnen und Ärzte können Ihren Patientinnen und Patienten mit dem Rezept für Bewegung eine schriftliche Empfehlung für körperliche Aktivität geben.

Ratgeber zur Prävention und Gesundheitsförderung

Gesundheit ist ein entschei­den­der Faktor für ein gutes Leben. Der Ratgeber zur Prä­vention und Gesundheits­förderung zeigt ver­schiedene Mög­lichkeiten auf, wie man jeden Tag etwas für seine Ge­sundheit tun kann.

Ultraschall­unter­suchung zur Früh­erken­nung von Bauch­aorten­aneurys­m

Logo Gesundheitsinformation.de

Gesetzlich kranken­versicherte Männer ab 65 Jahren haben Anspruch auf ein einmal durch­geführtes Ultra­schall­screening zur Früh­erken­nung von Bauch­aorten­aneurysmen.