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Gesundheits-Apps

Meldungen zum Thema

Gesundheits-Apps: Da geht noch mehr.

Laut eines ersten Teilberichtes einer Studie der Bertelsmann Stiftung besteht ein großes, immer steigendes Angebot an „Gesundheits-Apps“ und digitalen Lösungen für Patientinnen und Patienten. Dem Transfer dieser Angebote in den Alltag der Menschen sowie in die Versorgungsstrukturen im Gesundheitssystem stehen allerdings besondere Hürden entgegen. Die Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Zu den Hürden zählen unter anderem Standards für den Nutzennachweis sowie die Unsicherheit über Finanzierungswege im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Bis jetzt ist es noch nicht gelungen, die Apps mit echten Potenzialen zu identifizieren und Transferstrategien für eine qualitätsgeprüfte und unterstützende Anwendung im Gesundheitssystem zu erarbeiten.
Eine weitere Hürde stellt die grundsätzliche Tatsache dar, dass die heutigen digitalen „Gesundheits-Apps“ und digitalen Lösungen nicht vergleichbar sind, mit Innovationen aus anderen Bereichen des Gesundheitswesens (z.B. Medikamente). Die Zyklen, in denen Neuerungen auf den Markt kommen (Release-Zyklen), liegen bei digitalen Lösungen bei ca. ein Jahr, bei Medikamenten bei bis zu 20 Jahren. Entsprechend sind bisherige Logiken und Verfahren nicht 1:1 auf diesen neuen Innovationsbereich übertragbar. Zu diesem Schluss kommt die Studie, die sowohl die Perspektive der Start-ups, als auch die der Kostenträger beleuchtet.

Weitere Informationen: www.bertelsmann-stiftung.de