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Aktuelle Meldungen

Zahl der Burnout-Fälle drastisch gestiegen – Vor allem Männer ab 50 betroffen

Immer mehr Menschen fühlen sich depressiv und ausgebrannt. Das hat jetzt eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Tag der Workaholics am 5. Juli 2019 ergeben. Demnach diagnostizierten Ärzte 2017 bei rund 24.500 Versicherten ein Burnout-Syndrom – ein drastischer Anstieg von rund 115 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Besonders betroffen sind die Berufstätigen älterer Generationen und Arbeitnehmer kurz nach Renteneintritt: So registrierte die KKH bei den 50- bis 69-Jährigen nicht nur die meisten Burnout-Fälle, sondern auch den größten Anstieg um rund 170 Prozent, bei den Männern sogar um rund 260 Prozent.

Die Gründe dafür sind vielfältig. „Unter anderem können chronischer Stress sowie Überbelastung in Beruf und Privatleben, aber auch Arbeitssucht zu einem Burnout-Syndrom führen“, erläutert Jana Acker, KKH-Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement. Wer heute, vor allem als Mann, stressbedingten Druck und Schlafstörungen nicht kennt, gilt fast schon als nicht normal. Volle Terminkalender, kaum Zeit und Energie für das Genießen des Lebens gehören zum Alltag. „Männer sind in der Regel noch gefährdeter, immer die Nummer eins sein zu wollen und zu müssen“, erläutert Acker als einen der Gründe für den großen Anstieg.

Zitiert nach: Pressemitteilung der KKH Kaufmännische Krankenkasse vom 02.07.2019

Im Männergesundheitsportal finden Sie weitere Informationen hierzu im Bereich Psychische Erkrankungen.