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Wissenschaft räumt mit dem Macho-Klischee auf: Die sexuelle Erregbarkeit ist keine Frage des Geschlechts

Männer denken immer nur an Sex. Ist das so? Sind sie wirklich schneller und leichter erregbar, während Frauen als vernünftiger und rationaler gelten? Betrachtet man die spontane, nicht kontrollierbare Reaktion unseres Gehirns auf erotisches Bildmaterial, so findet man keine geschlechtlichen Unterschiede. Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik analysierten die Daten aus verschiedenen Studien weltweit und stellten fest: Auf neurobiologischer Ebene gibt es keine Unterschiede.

Diese Studien stellen nun die herkömmliche Sichtweise auf das Sexualverhalten grundlegend in Frage. Frühere Untersuchungen haben Unterschiede bei der sexuellen Erregung und Begierde zwischen den Geschlechtern belegt. Die Erkenntnis, dass wir uns in Sachen Erregung gleich verhalten, kann dazu beitragen, Klischees und Tabus abzubauen.

Zitiert nach: Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik vom 15.07.2019