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Sozioökonomische Unterschiede: Wo Armut in Deutschland Krebs fördert

Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung beeinflussen in Deutschland das Krebsrisiko. Nach einer Studie in Frontiers in Oncology (2018) kommt es in Regionen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status der Bevölkerung bei Männern häufiger zu Lungen-, Mund- und Atemwegs-, Magen-, Nieren- und Blasenkrebs.

Menschen in schlechteren Positionen sind häufiger in Wohnung und Arbeitsplatz schädlichen Substanzen ausgesetzt. Darüber hinaus sind lebensstil­bezogene Risikofaktoren wie Tabakrauchen, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und Fettleibigkeit in niedrigeren sozioökonomischen Gruppen häufiger anzutreffen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kam kürzlich in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass 25-jährige Männer aus niedrigen sozioökonomischen Gruppen eine um 8 Jahre niedrigere Lebenserwartung haben.

Zitiert nach: Meldung des Deutschen Ärzteblatts vom 26.09.2018.