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Pendeln macht nicht kränker, geht aber auf die Nerven

Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland (45 Prozent) sind Berufspendler, das heißt, ihr Arbeitsplatz liegt in einem anderen Kreis als ihr Zuhause. Das geht aus dem Report "Mobilität in der Arbeitswelt" hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) heute veröffentlicht hat. Danach sind Pendler insgesamt zwar weniger krankgeschrieben als Beschäftigte mit kurzem Arbeitsweg, sie sind aber mehr von psychischen Erkrankungen betroffen.

Bei Männern liegt der Anteil der Beschäftigten, deren Arbeitsort in einem anderen Kreis als ihr Zuhause liegt, höher als bei Frauen. "Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass Frauen immer noch mehr Aufgaben Zuhause übernehmen und die Mehrfachbelastung mit Haushalt und Kinderbetreuung weites Pendeln nicht zulässt. Zudem arbeiten Frauen häufiger Teilzeit, so dass lange Wegzeiten bei kürzerer Arbeitszeit nicht lohnen", erklärt Wehner.

Zitiert nach: Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse vom 06.11.2018.