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Mehr gesetzlich Versicherte mit Depressionen – Geschlechtsspezifische und regionale Unterschiede nehmen ab

Weniger regionale Ungleichheit und eine Abschwächung der Prävalenzunterschiede zwischen Männern und Frauen: Das sind die zentralen Ergebnisse einer Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Darin wurde die zeitliche Entwicklung der Diagnoseprävalenz depressiver Störungen in der ambulanten Versorgung untersucht.

Insgesamt sind zwischen 2009 und 2017 in Deutschland deutlich häufiger depressive Störungen diagnostiziert und dokumentiert worden. Bei jungen Männern sowie in ländlichen Kreisen war die Zunahme der Diagnoseprävalenz besonders ausgeprägt. Frauen erhielten zwar in allen Jahren etwa doppelt so häufig eine Depressionsdiagnose wie Männer, doch der stärkere Prävalenzzuwachs bei Männern (+40 Prozent verglichen mit +20 Prozent bei Frauen) schwächte den Unterschied in der Diagnoseprävalenz zwischen den Geschlechtern mit der Zeit ab. So lag die Diagnoseprävalenz im Jahr 2017 bei Frauen noch etwa 1,9-fach höher als bei Männern, verglichen mit 2,2-fach im Jahr 2009.

Weitere Informationen unter www.zi.de und in der Rubrik Psychische Erkrankungen auf dem Männergesundheitsportal.