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Aktuelle Meldungen

Männer oder Frauen – wer ist das sensible Geschlecht?

Die neue Ausgabe (Nr. 2/2019) von Demografische Forschung aus Erster Hand, dem demografischen Newsletter mit verständlich aufgearbeiteten Ergebnissen der aktuellen Forschung, ist erschienen. Eine neue im Newsletter enthaltene Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung untersucht, ob Männer und Frauen ihre eigene Gesundheit unterschiedlich bewerten.

Die Studie macht, unter anderen, deutlich, dass Männer ihre Gesundheit weniger überschätzen als Frauen. Gleichzeitig  lässt  sich  bei  beiden  Geschlechtern  ein  sehr ähnlicher Trend in den verschiedenen Altersgruppen feststellen: Während 50- bis 59-jährige Männer ihre Leiden übertrieben,  schätzten  die Älteren,  also  vor  allem  die  über 80-Jährigen, ihren Gesundheitszustand viel besser ein, als er ihren Gebrechen und Krankheiten zufolge sein dürften, dass Männer, je älter sie werden, häufiger angeben eine schlechte Gesundheit zu haben.

Die Studie stellt die  vorherrschenden  Geschlechterstereotypen  in Frage, bei denen duldsame   Männer ihre gesundheitlichen Probleme eher verschweigen und Frauen sensibel reagieren. Sowohl Forscher als auch Mediziner sollten daher Geschlechterstereotypen verwerfen und die  von Frauen  und  Männern  berichteten  Gesundheitsprobleme gleichermaßen ernst nehmen, fordern die Autoren der Studie.

Weitere Informationen und Downloadlink des Newsletters unter: www.demogr.mpg.de