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Jetzt neu: Einladungsverfahren zur Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung – was steckt dahinter? Telefonaktion am 25. und 26. Juni

Am 01. Juli fällt der Startschuss. Alle gesetzlich krankenversicherten Männer und Frauen ab 50 Jahren erhalten von ihren Krankenkassen eine schriftliche Einladung zur Darmkrebs-Früherkennung. Ziel ist es, viele Menschen über die Chancen der Darmkrebs-Früherkennung zu informieren. Mit einer Telefonaktion am 25. und 26. Juni wollen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Stiftung LebensBlicke dabei helfen, offene Fragen zu klären. Unter 0800-420 30 40 beantworten Ärztinnen und Ärzte zusammen mit dem Gastroenterologen Professor Jürgen F. Riemann Fragen rund um das Thema Darmkrebsfrüherkennung.

„Jährlich erkranken ca. 61.000 Frauen und Männer an Darmkrebs", so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes. „Viele dieser Erkrankungen ließen sich verhindern oder zumindest frühzeitig diagnostizieren, wenn mehr Menschen das Früherkennungsprogramm für Darmkrebs nutzen würden."

Das neue Einladungsverfahren soll dazu beitragen: Jeder gesetzlich Versicherte im entsprechenden Alter wird an seine Chance zur Früherkennung erinnert. Weitere Einladungen erfolgen jeweils im Alter von 55, 60 und 65 Jahren. Für eine informierte und bewusste Entscheidung erhält jeder Adressat außerdem eine Informationsbroschüre. Sie klärt umfassend über Organisation, Ablauf, Nutzen und Risiken der Untersuchungen auf.

Zitiert nach einer Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums vom 18.06.2019. Weitere Informationen finden Sie auch in der Rubrik Früherkennung im Männergesundheitsportal.