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Interview: Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheit

Lange ging die Medizin davon aus, dass Erkrankungen geschlechtsneutral ablaufen. Medikamente wurden vor allem an Männern getestet. Warum das falsch ist, erklärt Medizinjournalistin Daniela Remus im Interview mit tagesschau24.

Frau Daniela Remus erklärt, dass geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheiten, daraus resultieren, dass das Verhalten von Männern und Frauen, bei geschlechtsstereotyper Betrachtung, unterschiedlich ist. Zwei Beispiele: Männer erkranken, was Infektionskrankheiten angeht, sehr viel öfter an Geschlechtskrankheiten. Das führt man darauf zurück, dass Männer schlichtweg ein anderes Verhalten haben als Frauen; dass sie häufiger wechselnde Geschlechtspartner haben und seltener verhüten.

Ferner erklärt sie, dass es in den Krankheitsanfälligkeiten wirklich Unterschiede gibt. Männer erkranken beispielsweise viel häufiger an saisonaler Grippe als Männer.

Weitere Informationen: www.tagesschau.de