1. Sprung zur Suche
  2. Sprung zur Servicenavigation
  3. Sprung zur Hauptnavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

Aktuelle Meldungen

Internationale Woche für Männergesundheit

Die gute Nachricht zuerst: Noch nie haben so viele Männer in Deutschland ein so hohes Alter erreicht wie heute. Doch nach wie vor ist die Lebens­erwartung von Jungen mit rund 78,3 Jahren etwa 5 Jahre geringer als von Mädchen. Es scheint, dass Männer im Alltag noch immer weniger auf die eigene Gesund­heit achten als Frauen und seltener an Angeboten zur Gesund­heits­förderung teilnehmen. Anlässlich der Inter­natio­nalen Woche für Männergesundheit vom 11. bis 17. Juni weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) daher im Männergesundheitsportal auf Informationen und Tipps für ein gesünderes Leben hin.

Gesunde Ernährung: Ein saftiges Steak, eine knackige Grillwurst oder ein würziger Spieß - wer kann dazu schon Nein sagen. Jedoch kann übermäßiger Fleischgenuss durchaus ungesunde Folgen haben. Eine herzgesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann dagegen helfen, Blutfettwerte günstig zu beeinflussen und das Risiko für koronare Herzkrankheiten zu senken. Jedoch verzehren gerade einmal 38 Prozent der Männer in Deutschland täglich Obst und nur 24 Prozent Gemüse.

Fitness und Sport: Bewegung ist einer der wichtigsten Pfeiler eines gesunden Lebensstils. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen, mindestens 2,5 Stunden pro Woche zumindest mäßig anstrengende Ausdaueraktivitäten auszuüben, beziehungsweise an mindestens zwei Tagen in der Woche Aktivitäten zur Muskelkräftigung zu betreiben. 48 Prozent der Männer in Deutschland berichten, mindestens 2,5 Stunden pro Woche einem Ausdauersport wie z.B. Radfahren oder Fußballspielen nachzugehen. 31,2 Prozent der Männer trainieren an mindestens zwei Tagen in der Woche ihre Muskeln durch Krafttraining. Dabei muss es nicht immer das Fitnessstudio sein: Es gibt viele Möglichkeiten, den Alltag körperlich aktiver zu gestalten.

Früherkennung: Viele Krankheiten führen erst relativ spät zu Symptomen. Sie werden daher häufig erst diagnostiziert, wenn sie bereits fortgeschritten sind. Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen dienen dazu, mögliche Gesundheitsprobleme zu erkennen, bevor sie sich bemerkbar machen. Knapp die Hälfte (45,4 Prozent) der Männer in Deutschland nimmt regelmäßig den Gesundheitscheck-Up zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und des Diabetes mellitus in Anspruch. Männer können ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre einen Gesundheits-Check-up durchführen lassen. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse.

Gesunder Schlaf: Schlaf ist unverzichtbar und eine wesentliche Voraussetzung für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ausgeschlafen fühlen wir uns voller Tatendrang und gewappnet für die Aufgaben und Herausforderungen des Alltages. Fast ein Fünftel der Männer in Deutschland beurteilen die Qualität ihres Schlafes jedoch als ziemlich schlecht oder schlecht. Für einen erholsamen Schlaf gibt es eine Vielzahl an Hausmittel und Verhaltensregeln.

Psychische Gesundheit: 68 Prozent der Männer geben an, über eine gute oder sehr gute psychische Gesundheit zu verfügen. Etwa 8 Prozent der Männer in Deutschland fühlen sich hingegen seelisch belastet. Für die meisten Männer kommt eben der Job an erster Stelle, die Freizeit steht hinten an. Dabei ist es wichtig regelmäßig an sein seelisches Wohlbefinden denken und die eigenen Akkus aufzuladen.

Alkohol und Zigaretten: Für viele Männer ist die Zigarette in der Mittagspause zusammen mit den Kollegen oder das Bier nach Feierabend ein wichtiges Ritual. In Deutschland trinken Männer häufiger und in höheren Mengen Alkohol als Frauen. 18,2 Prozent der Männer in Deutschland weisen nach Selbstangaben einen gesundheitlich riskanten Alkoholkonsum auf. Jeder fünfte Mann in Deutschland raucht täglich, weitere 10 Prozent rauchen immerhin gelegentlich. Wer auf Zigaretten verzichtet und den eigenen Alkoholkonsum im Auge hat, tut der eigenen Gesundheit einen großen Gefallen.

Männerbeschwerden: Blasen- und Prostataerkrankungen sowie Einschränkungen von Potenz und Zeugungsfähigkeit gehören zu Themen, mit denen man(n) sich in der Regel erst dann befasst, wenn sich Beschwerden bemerkbar machen. Dabei sind urologische Erkrankungen keineswegs selten. Prostatakrebs ist mit 23 Prozent sogar die häufigste Krebserkrankung. Männer ab 45 Jahren haben die Möglichkeit, einmal jährlich ihre Prostata im Rahmen des Krebsfrüherkennungsprogrammes abtasten und ihr äußeres Genital untersuchen zu lassen.

Weitere Daten und Fakten zur Gesundheit von Männern finden Sie im Männergesundheitsportal.