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Gesunder Schlaf braucht absolute Dunkelheit

Zwei Faktoren würden einen erholsamen Schlaf stören, sagte Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Charité Berlin, im Interview mit dem Deutschlandfunk. Neben Licht sei auch Lärm sehr problematisch. "Wir sind die Hälfte der Nacht lärmempfindlich, zumindest gegenüber nicht gewohnten Geräuschen. Ein gesunder Schläfer kann bei Licht eigentlich auch seine sieben, acht Stunden schlafen.“ Das Problem sei aber weltweit, dass ein Drittel bis zwei Drittel der Bevölkerung eher sensitive oder schlechte Schläfer seien und sie würden auch durch Licht gestört.

 Das Licht könne die schlechten Schläfer wecken, was zu einem Schlafdefizit führe, so der Mediziner. Licht selbst sei ein Stressfaktor und erhöhe das Stresshormon Cortisol – damit steigt übrigens Zucker an, Gefahr des Übergewichts.

 Seine Empfehlung: nachts in einem absolut abgedunkelten Zimmer schlafen. In Kombination mit einer geräuscharmen Umgebung garantiere das eine gute Schlafqualität. Auch Schichtarbeiter, die am Tage schliefen, sollten nach Möglichkeiten suchen, in Dunkelheit zu schlafen. Gerade jetzt in den Sommermonaten sei es gut, den Schlafraum abdunkeln – auch, um Hitze abzuhalten.

 Zitiert nach einer Pressemitteilung von Deutschlandfunk vom 18.06.2019