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Aktuelle Meldungen

Ein Schlaganfall trifft auch die Seele

Viele Schlaganfall-Betroffene haben nicht nur mit körperlichen, sondern auch mit den seelischen Folgen der Erkrankung zu kämpfen. Am 10. September ist Welttag der Suizid­prävention.

Suizid ist in der Gesellschaft nach wie vor ein Tabu­thema. Mit dem Welttag der Suizid­prävention wollen die International Association for Suizide Prevention (IASP) und die Welt­gesund­heits­organi­sation WHO auf die verdrängte Problematik aufmerksam machen.

Folge eines Schlaganfalls: Post Stroke Depression (PSD)
Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Schlaganfall bei mindestens einem Drittel der Betroffen zu einer Post Stroke Depression (PSD), also einer Depression nach Schlaganfall, führen kann. Die Trauer über den Verlust der eigenen Fähigkeiten nimmt zu, die Eigenmotivation zu notwendigen Therapien nimmt ab. Dazu kann der Verlust von sozialen Kontakten kommen. Das kann die Betroffenen in die Hoffnungs­losig­keit treiben.

Zudem kann der Schlaganfall selbst zu Veränderungen im Gehirn und somit zu Veränderung der Persön­lich­keit führen. Die gute Nachricht ist: PSD-Betroffenen kann durch eine Kombination aus Medi­ka­men­ten und Psycho­therapie geholfen werden. Wichtig ist, dass die Betroffenen selbst, aber auch die Angehörigen auf Anzeichen von Depressionen achten und sich professionelle Hilfe holen.

Weiterführende Infos
Zum Thema "Depression nach Schlaganfall" lesen Sie mehr im Gesundheitsmagazin Thala.

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch
Menschen mit Suizidgedanken finden zahlreiche Beratungs- und Hilfsangebote, unter anderem unter www.telefonseelsorge.de oder per Telefon unter  0800 111 0 11

Zitiert nach einer Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Hilfe vom 10.09.2019