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Aktuelle Meldungen

Beratungsangebote für Jungen, Männer und Väter weiter ausbauen

Klischeefreie Berufs- und Studienwahl, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Kindererziehung sind Männerthemen. Deshalb ist es wichtig, dass es für Jungen, Männer und Väter gute Beratungsangebote gibt.

Mehr Gleichstellung im Alltag: Dieses Thema rückt nicht nur am Internationalen Frauentag in den Fokus, sondern auch am Internationalen Männertag am 19. November. Denn Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Partnerschaft und Kindererziehung oder Gewalt betreffen Frauen und Männer gleicher­maßen. Daher unterstützt das Bundesgleichstellungsministerium die selbstbestimmte Berufs- und Lebens­planung beider Geschlechter und fördert zum Beispiel das Bundesforum Männer - Interessen­verband für Jungen, Männer & Väter e.V., das sich für die gleichstellungpolitischen Interessen von Jungen, Männern und Vätern einsetzt.

Männer besser beraten und unterstützen
Mit dem Ziel Männer dazu zu ermutigen, sich bei Problemen und Krisen professionelle Hilfe zu suchen, hat das Bundesforum die Plattform www.männerberatungsnetz.de entwickelt. Dort werden mehr als 100 Beratungsangebote für Männer bei Fragen zu Erziehung, Arbeit oder Pflege gebündelt. Die Unterstüt­zungs­angebote reichen von der Einzelberatung über Selbsthilfegruppen bis zu angeleiteten Männer­gruppen. Die Plattform entstand im Rahmen des vom Bundesgleichstellungsministerium geförderten Projekts Männer im Wandel.

Der SKM - Katholischer Verband für Soziale Dienste in Deutschland - Bundesverbandes e.V. plant zudem ein neues Weiterbildungskonzept, das Fachkräfte unterstützen soll, die Männerthemen in ihrem Bera­tungs­alltag integrieren wollen. Sie sollen gleichzeitig als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fungieren, sodass männersensible Beratung künftig vermehrt angeboten wird.

Damit eine weitergehende Unterstützung in allen Bundesländern etabliert wird, ist eine bundesweite Fach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz geplant. Sie wird interessierten Trägern, Kommunen und Ländern Beratung und Unterstützung anbieten.

Zitiert nach einer Meldung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 19.11.2019