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Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Nahrungsmitteln

Zusammenfassung

Apotheker mit Apfel in der einen und Medikament in der anderen HandNicht nur Wechselwirkungen mit Medikamenten, sondern auch mit Nahrungsmitteln sind von Bedeutung und sollten genauso ernst genommen werden. Medika­mente können unter­schiedlich wirken, wenn sie mit dem Essen oder mit Getränken eingenom­men werden. Die Wirkung des Medika­ments kann sich verstärken oder abgeschwächt werden.
So gilt generell, dass durch eine entsprechende Auswahl der Nahrungs­mittel sowie der richtigen Einnahmezeit eines Medikaments die Wirkung positiv beeinflusst werden kann.
Auch sollte während der Einnahme von Medikamenten auf Genuss­mittel wie Alkohol verzichtet werden. Die Wirkung kann auf un­kontrollierte Weise verstärkt oder vermindert werden. Zudem können Neben­wirkungen  durch den gleich­zeitigen Genuss von Alkohol ver­stärkt auftreten.
Hinweise für die richtige Ein­nahme von Medika­menten finden sich in der Packungs­beilage. Auch der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin und der Apotheker oder die Apothekerin können Informationen zur richtigen Ein­nahme geben.

Allgemeine Einflussfaktoren der Nahrung auf die Medikamente

Der Einfluss der Nahrung auf die Wirksamkeit von Medikamenten kann von verschiedenen Faktoren abhängig sein:

Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett

Nicht nur die Nahrungsaufnahme allein, sondern auch die Zusammensetzung der jeweiligen Nahrungsbestandteile spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Wechselwirkungen.

So führt kohlenhydratreiches Essen (Nudeln, Reis, Brot, Kartoffeln u.a.) zu einer Wirkverstärkung von Theophyllin, ein Mittel, welches aufgrund seiner bronchien­erweiternden Wirkung bei Asthma und der chronisch obstruktiven Lungen­erkrankung ein­gesetzt wird. Indometacin, ein Schmerz­mittel, wird hingegen bei einer kohlen­hydrat­reichen Ernährung schlechter vom Körper auf­ge­nommen als bei einer eiweiß­reichen Mahlzeit. Griseofulvin, ein „fettliebender“ Wirk­stoff gegen Pilz­erkrankungen, wird gerade bei einer fett­reichen Mahl­zeit besonders gut vom Körper verarbeitet.weniger

Wichtige Wechselwirkungen auf einen Blick

Nahrungsmittel Medikament und Anwendungsgebiet Effekt
Kaffee, Tee (Gerbstoffe) eisenhaltige Medi­kamente zur Behand­lung des Eisen­mangels Verminderung der Medikamentenwirkung
Lakritze bestimmte blut­druck­senkende Medi­kamente (harn­trei­bende Diuretika) erhöhte Gefahr für unerwünschte Wir­kungen (z.B. Muskel­schwäche, Herz­be­schwerden)
Wein, Käse (Tyramin-haltige Lebensmittel) Medikamente zur Be­hand­lung von Depres­sionen (MAO-Hemmer) erhöhte Gefahr für unerwünschte Wir­kungen
Grapefruit(saft) bestimmte blut­druck­senkende Medi­kamente (z.B. Amlo­dipin, Felo­dipin, Nife­dipin), choles­terin­senkende Mittel (Statine wie Simvastatin) und Medi­ka­mente, die die Re­ak­tion des Immun­systems be­ein­flus­sen (Immun­suppressiva) verlangsamter Abbau der Wirkstoffe, da­durch verstärkte Wir­kung und verstärkte uner­wünschte Neben­wirkungen mög­lich
Milch und Milchprodukte Medikamente zur Be­hand­lung bakterieller Infek­tionen (Antibiotika) und zur Be­hand­lung einer Schild­drüsen­erkran­kung (Schild­drüsen­hor­mone), Medi­kamente zur Be­hand­lung der Osteo­porose (Bisphosphonate), Mittel zur Vor­beu­gung von Karies (Fluoride) Hemmung der Medi­ka­men­tenauf­nahme und Ver­ringerung der Wirk­samkeit
Vitamin-K-haltige Lebensmittel blutgerinnungshemmende Medikamente Risiko für uner­wünschte Blutungen kann steigen
Vitamin C-haltige Getränke (Orangensaft) eisenhaltige Medi­kamente zur Behand­lung des Eisen­mangels verbesserte Aufnahme des Eisens
Ballaststoffe Medikamente zur Be­hand­lung der Depres­sion, cholesterin­senkende Mittel (Statine) und Medi­ka­mente zur Behand­lung einer Schild­drüsen­erkran­kung (L-Thyroxin), Herz­medi­kamente (Digoxin) sowie Schmerz­mittel (Paracetamol) Verschlechterte Auf­nahme der Wirkstoffe
Alkohol Schlaf- und Beruhigungsmittel verstärkte Wirkung

Zusammenfassung

  • Wann Sie Medikamente einnehmen und dabei essen oder trinken, kann die Wirkung eines Medikaments beeinflussen. Die Wirkung von Medikamenten kann verstärkt oder abgeschwächt werden
  • Informationen zur richtigen Einnahme von Medikamenten, auch zum Zeitpunkt der Einnahme, z.B. vor, bei oder nach dem Essen, bietet der Beipackzettel
  • Auf den Konsum von Alkohol sollten Sie während der gesamten Ein­nahm­e­zeit von Medikamenten verzichten, insbesondere dann, wenn Arzneimittel mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem (z.B. Psy­cho­phar­ma­ka, Schlafmittel, Mittel gegen Epilepsie oder auch starke Schmerzmittel) eingenommen werden

 

Letzte Aktualisierung: Juli 2016

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Wichtige Information

Die Inhalte auf dieser Webseite dienen der all­gemeinen Information und ersetzen keines­falls die Be­hand­lung durch die Ärztin­/­den Arzt und­/­oder die Beratung durch die Apothekerin­/­den Apotheker. Des Weiteren stellen sie keine Empfehlungen oder Be­wertungen von Therapie­ver­fahren dar. Im Bedarfs­fall sollte immer eine Ärztin­/­ein Arzt aufgesucht werden.

Wechselwirkung und Medikamentencheck

Informationen zu Ihrem Medika­ment und dessen Anwendung können Sie hier überprüfen. Nehmen Sie mehrere Arznei­mittel ein, können Sie mögliche Wechselwirkungen ebenfalls mit diesem Check überprüfen.

So nehmen Sie Medikamente richtig ein

Zu welcher Tageszeit wirkt die Medizin am besten? Vor oder nach dem Essen? Gibt es Wechselwirkungen - womöglich gar mit Lebensmitteln? Der Senioren-Ratgeber gibt zahlreiche Tipps.

Leitfaden „Medikamente – schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit“

Der Leitfaden informiert über problematische Arzneimittel­gruppen und möchte zu einer frühen Erkennung von Patienten mit einer Abhängigkeitsgefähr­dung beitragen sowie Hilfestel­lungen für ihre Behandlung leisten.

Broschüre: Basis­information Medikamente

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) gibt mit der Broschüre "Basisinformation Medikamente" mit Zahlen und Fakten einen Überblick zum Thema Medikamente.

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Wer Medikamente selbst in der Apotheke kauft oder auf Rezept verschrieben bekommt, möchte wissen, ob die Mittel helfen und welche Nebenwirkungen sie haben können. Die Stiftung Warentest hat über 8.000 Medikamente bewertet.

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Die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung. Es werden u.a. Informationen für Ärztinnen und Ärzte und für Patienten und Patientinnen zur Gesundheits­förderung angeboten.