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Rundum gesund -
der Gesundheits-TÜV ab 35

Zusammenfassung

Bei Schmerzen und Verletzungen beißen viele Männer noch eher die Zähne zusammen, als zum Arzt oder zur Ärztin zu gehen. Und wenn gar nichts weh tut, sehen viele erst recht keinen Sinn darin, sich eine Praxis von innen anzusehen. Auf lange Sicht gesehen ist das der falsche Weg. Denn viele Erkrankungen zeigen am Anfang gar keine Symptome.

 

Check-up
Männer können ab dem Al­ter von 35 Jahren al­le zwei Jahre ei­nen Gesund­heits-­Check-­up durch­füh­ren las­sen. Die Kosten da­für über­nimmt die Kran­ken­kas­se. Der Check-­up dient u. a. der Früh­er­ken­nung von Herz-­Kreis­lauf-­Er­kran­kung­en, Di­a­be­tes melli­tus (Zu­cker­krank­heit) und Nieren-­Er­kran­kung­en. Dabei stellen Ärztinnen und Ärzte fest, ob be­stimm­te Ri­si­ko­fak­to­ren er­füllt sind. Denn wer recht­zei­tig ge­gen­steu­ert, kann häu­fig den Ver­lauf po­sitiv be­ein­flus­sen.

Zusammenfassung

  • Männer können ab einem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre einen Gesundheits-Check-up durchführen lassen
  • Der Check-up dient u. a. der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Nieren-Erkrankungen
  • Wird eine Erkrankung früh erkannt, kann der Verlauf häufig positiv beeinflusst werden

 

Letzte Aktualisierung: August 2016


Meldungen zum Thema

Bilanz nach fünf Jahren IGeL-Monitor: Bei den meisten IGeL mehr Schaden als Nutzen

Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V . (MDS) Logo

In der Arztpraxis bekommt jeder zweite Patient Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten, die privat zu bezahlen sind. Häufig geht es um ergänzende Früherkennungs-untersuchungen wie Ultraschall, Lungen-Check, EKG und andere. Doch die Schaden-Nutzen-Bilanz dieser Leistungen fällt oft eher negativ aus. Auch Früherkennung kann schaden. Mit dem Internetportal www.igel-monitor.de , das der Medizinische Dienst des Spitzenverbands Bund der Krankenkasse (MDS) betreibt, haben die Patienten seit fünf Jahren eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfe für und gegen IGeL.

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Gendermedizin: Wie wichtig ist der kleine Unterschied?

Logo Xenius

In der Medizin galt lange Zeit der Grundsatz: Männer und Frauen werden gleich behandelt. Dabei gibt es große Unterschiede bei den Geschlechtern, die sich auf das Risiko, die Symptome und die Behandlung von Krankheiten auswirken. Das ARTE-Wissensmagazin "Xenius" ging diesen Fragen in seiner Sendung vom 03.02.2017 auf den Grund.

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Iatrophobie - lieber Schmerzen als zum Arzt

Logo WDR

Laut einer Erhebung des Berufsverbandes der Allgemeinärzte leiden etwa zwei Millionen Deutsche unter einer krankhaften Angst vor dem Arzt, der sogenannten Iatrophobie (altgriechisch iatros: Arzt, phóbos: Furcht). Insbesondere Männer neigen dazu, Arztbesuche und Vorsorgeuntersuchungen hinauszuschieben.

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IGeL-Monitor: Die aktuelle Diskussion um den PSA-Test

Logo IGeL-Monitor

Derzeit wird in den Medien der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs diskutiert. Der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) hat hierzu eine Stellungnahme verfasst.

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Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen – Künftig GKV-Leistung für Männer ab 65

Logo Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben künftig Anspruch auf ein einmal durchgeführtes Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. Dies beschloss der Gemeinsame Bundesausschluss (G-BA) am 20.10.2016 in Berlin.

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Berufsspezifische Erkrankungsrisiken untersucht - BAuA-Studie deckt Präventionspotenziale auf

Logo Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Erkrankungen des Herz-Kreislauf- sowie des Muskel-Skelett-Systems verursachen fast jeden dritten Ausfalltag wegen Krankheit. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen in den gefährdeten Berufen lassen sich diese Erkrankungen vermeiden. Darum führte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) das Projekt "Berufsspezifisches Risiko für das Auftreten von Arbeitsunfähigkeit durch Muskel-Skelett-Erkrankungen und Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems - Bestimmung von Berufen mit hoher Relevanz für die Prävention" durch.

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IGeL-Monitor: Patienten werden über Schaden von IGeL kaum informiert

Logo IGeL-Monitor

82 Prozent der Versicherten kennen Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Und jeder Zweite (52 Prozent), der die Selbstzahlerleistungen in der Arztpraxis angeboten bekommt, nimmt sie an. Drei Viertel der Patienten fühlen sich aber nicht ausreichend über Schäden informiert.

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Warum Männer sich gesünder fühlen und Frauen länger leben

Logo Demografische Forschung Aus erster Hand

Eine Studie in Moskau zeigt, wie die paradoxen Geschlechterunterschiede zu erklären sein könnten

Wenn es darum geht, die eigene Gesundheit und die körperliche Leistungsfähigkeit zu beurteilen, stehen Männer in den meisten Ländern besser da. Dennoch haben sie eine niedrigere Lebenserwartung. In Russland ist dieses Paradoxon besonders stark ausgeprägt. Hier sterben die Männer im Schnitt elf Jahre früher - und sind dennoch gesünder. Oder etwa doch nicht? Um dieser Frage nachzugehen, haben Wissenschaftler um Anna Oksuzyan vom Rostocker Max-Planck Institut für demografische Forschung Daten zur Gesundheit von Moskauer Bürgerinnen und Bürgern ausgewertet.

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Gesundheitswissen in Deutschland stärken

Logo Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlt sich von der Informationsflut zu Gesundheitsthemen überfordert. Das zeigt eine repräsentative Studie der Universität Bielefeld gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unter Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit.

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PSA-Test: Mit dem Rad zum Urologen?

Logo Krebsinformationsdienst

Warum Männer vor der Blutabnahme das Fahrrad besser stehen lassen

Die derzeit gültigen deutschen Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte listen auf, was den PSA-Wert beeinflussen kann: Dazu gehören zum Beispiel Entzündungen, etwa eine Prostatitis, ebenso Druck auf die Vorsteherdrüse. Auch die Tastuntersuchung der Prostata sollte erst nach der Blutabnahme für die PSA-Messung erfolgen. Bislang eher unklar sei dagegen, wie es mit dem Fahrradfahren aussieht.
In einer neueren Untersuchung haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die bisher vorliegenden Daten aus mehreren Studien zusammengefasst. Ihr Fazit: Wirkliche Sicherheit bieten auch diese Daten nicht. Die Expertinnen und Experten können aber auch nicht ausschließen, dass bei einigen Männern der PSA-Wert durch den Kontakt mit dem Fahrradsattel ansteigt.

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neueste Meldung vom 16.02.2017

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Kompaktübersicht Früherkennungs­untersuchungen

Logo Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Das Bundes­ministerium für Ge­sund­heit (BMG) bietet kom­pakte Infor­mationen zu Früh­erken­nungs­unter­suchungen für Männer wie

  •     Hautkrebs-Screening
  •     Prostatauntersuchung
  •     Darmuntersuchung
  •     Darmspiegelung
  •     "Check-up" sowie
  •     Zahnvorsorge

Alles auf einen Blick: Früherkennung

Logo Gesundheitsinformation.de

Informationen des Instituts für Qualität und Wirt­schaft­lichkeit im Gesund­heits­wesen (IQWiG), die Ihnen bei der Ent­scheidung zu einer Früh­erkennungs­unter­suchung helfen können.

So machen Sie das Beste aus Ihrem Arztbesuch

Oft fällt es schwer einzu­schät­zen, ob eine Arztpraxis die Er­wartungen auch erfüllen kann. Aus diesem Grund wurde die Checkliste „Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?“ ent­wickelt. Diese Checkliste kann Ihnen dabei helfen, die passende Praxis zu finden.