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Vorbeugung von Darmkrebs

Vorbeugung von Darmkrebs

Zusammenfassung

Sie können Ihr Risiko an Darmkrebs zu erkranken durch eine gesunde Lebensweise senken.

Für eine gesunde Lebensweise gibt es folgende Empfehlungen:

  • Vermeiden Sie Übergewicht (BMI größer als 25).
  • Bewegen Sie sich täglich 30-60 Minuten moderat.
  • Essen Sie Obst und Gemüse (5 Portionen am Tag).
  • Vermeiden Sie es täglich rotes und verarbeitetes Fleisch zu essen.
  • Verzichten Sie auf Alkohol und Rauchen.
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich (rund 30g am Tag).

Experten raten derzeit von einer zusätzlichen Einnahme von Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln sowie von Medikamenten zur Vor­beugung von Darmkrebs ab.

Ab einem Alter von 50 Jahren können Sie Untersuchungen zur Früh­erken­nung von Darmkrebs in Anspruch nehmen. Wenn Sie ein er­höh­tes Risiko für Darmkrebs aufweisen, sollten Sie sich bereits in jungen Jahren über die Früherkennung von Darmkrebs informieren.

Grundsätzlich sollten Sie Ihren Körper immer gut selbst beobachten und Ihre Ärztin/Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Anzeichen für Darmkrebs bei sich bemerken.

Informationsquellen und vertiefende Informationen

Zusammenfassung

  • Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, senken
  • Es wird davon abgeraten Nahrungsergänzungsmittel und Medi­ka­mente sind zur Vorbeugung einzunehmen
  • Sie haben ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf Un­ter­such­ungen zur Früherkennung von Darmkrebs

 

Letzte Aktualisierung: Juli 2016


Meldungen zum Thema

Verbesserte Darmkrebsfrüherkennung: Immunologische Stuhltests ab April

Logo Krebsinformationsdienst

Wer kann sie nutzen? Was sind die Vorteile?

Ab dem 1. April 2017 bezahlen alle gesetzlichen Krankenkassen modernere Tests zur Darmkrebsfrüherkennung. Die sogenannten immunologischen Stuhltests lösen den bisherigen biochemischen Test im gesetzlichen Früherkennungsprogramm ab. Auch private Krankenkassen übernehmen die Kosten für die neuen Tests auf verborgenes Blut im Stuhl.

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Männer in Baden-Württemberg erkranken deutlich seltener an Lungenkrebs als der Bundesdurchschnitt

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Der neue Bericht des Krebsregisters Baden-Württemberg ist erschienen

In den Diagnosejahren 2012/2013 sind Krebsneuerkrankungen zu über 90 Prozent und damit nahezu vollzählig erfasst. Zentrale gesundheitspolitische Fragen zum Thema Krebs - etwa zu Risikofaktoren oder zu Früherkennungsprogrammen - lassen sich nur auf der Basis gesicherter Daten beantworten. Das Krebsregister Baden-Württemberg liefert dafür fundierte Entscheidungsgrundlagen.

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Todesfälle an Krebs in Europa: Was ist für 2017 zu erwarten?

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Forscher rechnen mit einem Rückgang der Sterberaten bei den meisten Krebsarten. Lediglich bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und Lungenkrebs ist der Trend anders.

Bevor die offiziellen Zahlen von Krebserkrankungen und krebsbedingten Todesfällen für ein bestimmtes Jahr bekannt werden, dauert es in der Regel einige Zeit. Mit speziellen Rechenprogrammen können Wissenschaftler jedoch bereits vorab die Trends in der Entwicklung von Erkrankungen und deren Sterberaten ermitteln. Eine Forschergruppe veröffentlichte gerade in der Fachzeitschrift Annals of Oncology die für das Jahr 2017 zu erwartenden Zahlen in der Europäischen Union (EU).

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Darmspiegelung schon ab 50 sinnvoll - vor allem für Männer

Logo Deutsches Krebsforschungszentrum

Ab dem Alter von 55 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs. Eine gemeinsame Studie vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der AOK Baden-Württemberg, der Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg legt nun nahe, diese Altersgrenze zu senken: Die Untersuchung ist routinemäßig schon ab dem Alter von 50 sinnvoll - insbesondere für Männer.

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Neue Biomarker für Darmkrebstherapie

Logo Max-Planck-Gesellschaft

Wissenschaftler können die Wirkung eines Anti-Tumor-Medikaments auf Krebszellen im Labor vorhersagen

Kolorektale Karzinome treten in unterschiedlichen Formen auf, daher wirkt nicht jede Behandlung bei allen Patienten. OncoTrack, ein von der "Innovative Medicines Initiative" unterstütztes öffentlich-privates Konsortium, hat nun eine der größten Studien in Europa durchgeführt, mit der neue Biomarker für diesen Darmkrebstyp identifiziert werden sollen.

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Faltblatt Darmkrebs erkennen

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Krebsfrüherkennungsuntersuchungen haben das Ziel, Tumore möglichst in frühen Stadien ihrer Entwicklung aufzuspüren. Das Faltblatt der Deutschen Krebshilfe informiert über Möglichkeiten zur Früherkennung von Darmkrebs.

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Darmkrebs-Screening: Entwürfe für Einladungsschreiben und Entscheidungshilfe liegen vor

Logo Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Das Darmkrebs-Screening in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) soll weiterentwickelt werden: Wer älter als 50 Jahre ist, soll künftig einen Brief seiner Kasse erhalten, der auf das Angebot der Früherkennungs-Untersuchung aufmerksam macht. Eine Broschüre, die über Vor- und Nachteile dieses Screenings informiert, soll die Entscheidung erleichtern, ob er oder sie teilnehmen will. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat deshalb das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, ein solches Einladungsschreiben sowie eine Entscheidungshilfe zu entwerfen.

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Wie lassen sich geschlechterspezifische Bedarfe in der Gesundheitsversorgung und -föderung berücksichtigen?

Logo Niedersächsischer Gesundheitspreis

Niedersächsischer Gesundheitspreis 2016 mit drei Kategorien ausgeschrieben

Sind Frauen und Männer anders krank? Werden Gesundheitsförderungs- und Präventionsangebote geschlechterspezifisch ausgerichtet? Epidemiologische Studien zeigen eine unterschiedliche Geschlechterverteilung bei verschiedenen Erkrankungen. Im Rahmen des Niedersächsischen Gesundheitspreis ist in diesem Jahr eine der drei Kategorien Projekten gewidmet, die geschlechterspezifische Unterschiede bei Diagnostik und Therapie berücksichtigen.

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Krebs: Gespräche verbessern Behandlungserfolg

Logo Universität Bonn

Studie der Universitäten Bonn und Köln zeigt, wie wichtig eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist

Eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient verbessert augenscheinlich signifikant den Erfolg einer Prostatakrebs-Therapie. In diese Richtung weisen zumindest die Ergebnisse einer Studie in der urologischen Fachzeitschrift BJU international. In der Arbeit wurden Daten von fast 1.800 Männern der HAROW-Studie ausgewertet, denen die Prostata aufgrund eines Karzinoms entnommen worden war.

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Darmkrebs-Screening wird auf neuem Testverfahren basieren

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 21.04.2016 in Berlin beschlossen, dass bei der Früherkennung von Darmkrebs zukünftig neue Testverfahren anzuwenden sind. Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in weiten Teilen am 1. Oktober 2016 in Kraft.

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neueste Meldung vom 28.03.2017

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In Form

Logo IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

Bewegung gegen Krebs

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit, hält den Körper fit, steigert das Wohlbefinden und hilft, das Immunsystem zu stärken.

Dickdarmkrebs: Ursachen, Risikofaktoren, Vorbeugung

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Welche Krebsauslöser sind bekannt? Kann man das Risiko senken? Wie lässt sich Krebs verhindern?

Rauchfrei

Logo rauchfrei!

Das unabhängige Informations­portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet kostenfreie und seriöse Hilfe beim Rauchstopp.

Krebsinformations­dienst des Deutschen Krebs­forschungs­zentrums

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Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungs­zentrums ist in Deutschland Ihr kompetenter Ansprech­partner für alle Fragen zum Thema Krebs. Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zu Krebs haben oder sich zur Krebs­vorbeugung und Krebsfrüh­erkennung informieren wollen.
Erreichbar täglich von 8:00-20:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 420 30 40 oder per E-Mail: krebsinformations­dienst@dkfz.de