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Krebsfrüherkennung auf einen Blick

Zusammenfassung

Beratungstermin zur Früherkennung Das Ziel der Krebs­früh­erkennungs­untersuchungen ist es, Darm­krebs in einem frühen Stadium zu erkennen und damit die Heilungs­chancen zu erhöhen. Außerdem können bei einer Darm­spiegelung Krebs­vor­stufen wie Polypen und Adenome entfernt werden und dadurch möglicher­weise die Entstehung von Darmkrebs verhindert werden.
Die Teilnahme an Früh­erkennungs­untersuchung ist freiwillig. Als Mitglied der gesetzlichen Kranken­versicherung haben Sie ab einem Alter von 50 bis 54 Jahren Anspruch auf einen jährlichen Test auf verborgenes Blut im Stuhl. Ab einem Alter von 55 Jahren können Sie zwei Darm­spiegelungen durchführen lassen oder den Stuhltest alle zwei Jahre.


Test auf verborgenes Blut im Stuhl

Das Ziel des Tests ist es verborgenes (okkultes) Blut im Stuhl nachzu­weisen, da dies ein Anzeichen für Darmkrebs sein kann.

Nutzen
Der Stuhltest ist leicht durchzuführen. Um den Nutzen des Stuhltests zu überprüfen, wurden Personen im Alter von 45-80 Jahren über einen Zeitraum von 10 Jahren untersucht.Über einen Zeitraum von 10 Jahren starben von 1.000 Personen, die den Test auf verborgenes Blut im Stuhl jährlich durchführten, 3 Personen weniger an Darmkrebs.

Risiken
Für den Stuhltest sind keine direkten Nebenwirkungen bekannt. Fällt der Test auf verborgenes Blut im Stuhl positiv aus, wird eine Darmspiegelung durch­geführt.


Große Darmspiegelung (Koloskopie)

Das Ziel der Großen Darmspiegelung ist es, die Ober­fläche der Darm­schleim­haut nach Darm­krebs und seinen Vor­stufen, den sogenannten Poly­pen und Ade­nomen, zu unter­suchen. Diese Vorstufen werden während der Untersuchung entfernt und später auf das Vor­handen­sein von Krebszellen getestet.

Nutzen
Bei 9 von 1.000 Männern wurde durch die Früherkennungsdarmspiegelung Darmkrebs in einem gut behandelbaren Frühstadium entdeckt und dadurch die Heilungs­chancen erhöht.
Bei 418 von 1.000 Männern wurden bei der Früh­erkennungsdarm­spiegelung Krebs­vorstufen (Polypen/ Adenome) festgestellt. Möglicher­weise konnte bei einigen dieser Männer durch das Entfernen der Krebsvorstufen, die Entstehung von Darmkrebs verhindert werden.

Risiken
Vor, während und nach der Darmspiegelung können Schmerzen, Krämpfe und Übelkeit auftreten. Bei 1-2 von 1.000 Personen, die eine Darm­spiegelung durchführen lassen, treten ernste Komplikationen auf, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.


Sich entscheiden

Ab einem Alter von 50 Jahren können Sie eine Früherkennungs­untersuchung für Darmkrebs in Anspruch nehmen. Für die Entscheidung, ob Sie an einer Früh­erkennungs­untersuchung teilnehmen möchten, sollten Sie sich Zeit nehmen, sich ausführlich über die Untersuchungen informieren und sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten lassen.

Falls Sie ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs haben, sollten Sie sich bereits deutlich vor einem Alter von 50 Jahren über die Möglichkeiten zur Früh­erkennung von Darm­krebs informieren und beraten lassen. Eine umfassende Informations­suche ermöglicht es Ihnen, die Vor- und Nachteile der Früh­erkennungs­untersuchung sachlich abzuwägen. Allerdings fließen in die Entscheidung, ob Sie an einer Früh­erkennungs­untersuchung teilnehmen, auch viele persönliche Aspekte und Ihre bisherigen Erfahrungen mit ein.

Jeder gewichtet somit die vorhandenen Informationen unter­schiedlich und daher können nur Sie persönlich die für Sie richtige Entscheidung treffen.


Zusammenfassung

  • Untersuchungen zur Früherkennung helfen Darmkrebs früh zu ent­decken. Eine frühe Entdeckung kann die Heilungschancen erhöhen
  • Früherkennungsuntersuchungen sind freiwillig
  • Früherkennungsuntersuchungen haben Vor- und Nachteile
  • Sie haben ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf die Früherkennungsuntersuchungen
  • Für die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme an einer Früh­er­ken­nungs­untersuchung sollten Sie sich über die Vor- und Nachteile infor­mieren, diese abwägen und Ihre ganz persönliche Entscheidung treffen. Sie können sich für diese Entscheidung Zeit lassen und diese gern gemeinsam mit ihrem Arzt / ihrer Ärztin treffen

 

Letzte Aktualisierung: Juli 2016

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Falt­blatt Darm­krebs er­ken­nen

Logo Deutsche Krebshilfe

Krebsfrüherkennungsunter­suchungen haben das Ziel, Tumore möglichst in frühen Stadien ihrer Entwicklung aufzu­spüren. Das Faltblatt der Deutschen Krebshilfe informiert über Möglichkeiten zur Früh­er­kennung von Darmkrebs.

Gesund­heits­leit­linie Früh­er­kennung von Darm­krebs

Die Gesundheitsleitlinie des Leitlinienprogramms Onkologie klärt über Risikofaktoren, Untersuchungen zur Früh­er­ken­nung und Empfehlungen von Expertinnen und Experten auf.

Krebsfrüherkennung: Wissens­wertes zu An­ge­boten, Nutzen und Nachteilen

Was ist "Krebsfrüherkennung" eigentlich? Was kann sie leisten, was nicht? Muss man an den angebotenen Untersuchungen teilnehmen? Antworten auf wichtige Fragen zur gesetzlichen Krebsfrüherkennung und zu häufigen Missverständnissen bietet ein Informationsblatt des Krebsinformationsdienstes.

Die große Darmspiegelung

Logo Gesundheitsinformation.de

Bei einer großen Darm­spiegelung (Koloskopie) wird der gesamte Dickdarm mit einem speziellen Endoskop nach Polypen und verdächtigen Veränderungen unter­sucht. Sie können dabei direkt entfernt werden.

Tests auf okkultes Blut im Stuhl

Logo Gesundheitsinformation.de

Ein Stuhltest kann Blutspuren nachweisen, die von Tumoren oder Polypen im Darm stammen. Auf einen positiven Test sollte eine Darmspiegelung folgen, um genauer abzuklären, ob wirklich ein Tumor oder eine Vorstufe die Ursache dafür ist. Dann kann der Stuhltest nachweislich das Risiko verringern, an Darmkrebs zu sterben.

Früherkennung und Vorsorge

Logo Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Die Übersicht des Bundes­ministeriums für Gesundheit (BMG) bietet kompakte Infor­mationen zu Früherkennungs­untersuchungen